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| Bochum, Matrix, 06.06.2005 |
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Setlist Metal Church: Ton Of Bricks - Start The Fire - Leave 'em Behind - Watch The Children Pray - - Battalions - The Dark - Cradle To Grave - Date With Poverty - Madman's Soul - Gods Of Wrath - Beyond The Black - Metal Church - Highway Star
Frage: Was gibt's besseres als METAL CHURCH? (Antwort folgt am Ende des Berichts)
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Als erstes bittet CHRIS CAFFERY mit alten(SAVATAGE-) und neuen (Eigenen-) Stücken zum Tanz, und das vor vielleicht 300 Zuschauern! Zwei lebende Legenden spielen und nur 300 Leute da? Also ein bisschen mehr Einsatz, Herrschaften! Beide Bands spielten jedoch als ob 2000 Leute toben, hatten tierischen Spaß an der Sache und wann kann man schon mal mit Blickkontakt zu dem Musikern, die dann auch noch den Blick erwidern, moshen?
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CHRIS CAFFERY bot, wie schon gesagt altes und neues, u.a. Abbandon, vom neuen Album Pissed Off (starke Nummer), SAVATAGE wurden mit Sirens und Power Of The Night gewürdigt. Richtig Spaß hatte ich an dem Gig allerdings nicht, der Grund, es war zu laut und übersteuert. Schon nach dem zweiten Lied hatte ich starke Probleme, die Songs aufgrund des Klingelns in meinen Ohren auseinander zuhalten. Ansonsten boten die Jungs 'ne geile Performance, allen voran Ira Black, der jeder Kameralinse Dämonische blicke zuwarf, sobald er bemerkte das er im Sucher anvisiert wurde.
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Als METAL CHURCH, nach kurzer Umbaupause, die Bühne betreten und mit Ton Of Bricks -und wesentlich besserem Sound- einsteigen, tobt der spärlich besetzte Saal. Start The Fire startet im übertragen Sinne das Feuer, in den ersten Reihen bangt sich das Publikum und die Chronisten warm, locker stehen kann man ja, genug Platz für alle Airguitar-Artisten!
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Ronny Munroe wirkt, gegenüber dem letzten Jahr, wesentlich sicherer und schafft eine perfekte Inkarnation aus gesanglicher Eigenständigkeit und David Wayne Imitat.
Gesanglich ist Ronny, David (RIP) eh überlegen, und das ist bei den Vocal-Fähigkeiten die Dave hatte sicherlich nicht einfach. Watch The Children Pray wurde übrigens David Wayne gewidmet: "We Lost One Of Our Family" (O-Ton KurdtVanderhoof)
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Kurdt drischt seine Akkorde, Grimassen ziehend wie immer runter, Jay Jay Reynolds schreddert auf seiner Gitarre, wie er es bei Malice nie durfte. (Interessante Stellung beim Gitarre spielen übrigens, JJ) Die Rhythmus Sektion Bestehend aus Drummer Kirk Arrington (neben Kurdt Vanderhoof einziges Originalmitglied) und Steve Unger am Bass legt einen tighten Background hin, und so kommen auch die neuen Stücke der "Weight Of The World" wesentlich heavier und straighter rüber. So nämlich wie sie eigentlich auch auf dem Album sein sollten. Sei es das Überstück Leave 'em Behind, Cradle To Grave oder das Epos Madman's Soul, alles wesentlicher besser wie auf der lasch produzierten CD. Beim Rock Hard Festival 2004 sagte Kurdt zu mir das er mit der Produktion der Platte nicht zufrieden sei. Recht hatte er. Obwohl die Scheibe gut ist, wie Kollege Schneider in seinem Review auch findet.
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Songmäßig lag der Schwerpunkt auf den ersten beiden Scheiben die mit 5 Stücken vom Debüt bzw 4 Stücken vom Zweitling "The Dark" auch die Highlights des Vanderhoofschen Songwritings ausmachen. Schaut euch die Setlist an! Noch Fragen?
Als Highway Star, wie immer in der Doublespeed Dampfhammer Fassung, verklingt, wanke ich, nebst meinem Wingman Metal Harry, mit verspanntem Nacken, Nassgeschwitz aus der ersten Reihe zur Tränke um mir erstmal ein kühles Nass zu gönnen. Geil war es!
Ach, die Eingangsfrage wollt Ihr noch beantwortet haben? Die Antwort war doch leicht: NICHTS!

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