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So oft haben wir im Home of Rock schon über das Publikum geschimpft, daß der eine oder andere aus unserem Haufen fast nur noch mit Personenschutz aus dem Haus gehen kann. Wie es der Zufall will, bin ich Münchner und mit dieser schönen Stadt verbindet mich neben meiner Liebe zu den Biergärten auch die astreine Abneigung zur Bussigesellschaft, zur seit 25 Jahren herummuffelnden Musikerpolizei und zur traditionellen Ignoranz unbekannterer Bands.
Seit Jahren hau ich auf die klassische Rockkundschaft ein - wenn sie mal wieder lieber ZDF schaut als eine Liveband - doch diesmal gibt's was für die Kids zwischen die Hörner. Oder, um Kaiser Franz zu zitieren: Den jungen Leuten geht es viel zu gut! Recht hat er, der Einzigartige.
Immer wenn ich ins Feierwerk gehe, sind bei nicht grad völlig hippen Bands nur ein paar einsame Seelen anwesend. Seit 22 Jahren machen die Leute dort Jugendkultur und haben Generationen von Zivildienstleistenden verschlissen. Doch wo ist der Dank der Kids? Zugegeben, nebenan spielten an diesem Samstag die ungleich bekannteren 4 LYN, aber bei einer Stadt mit knapp eineinhalb Millionen Einwohnern plus Einzugsgebiet, und einer geschätzten Zahl von 100.000 ausgehbereiten Jugendlichen an so einem Samstagabend, sind kümmerliche 30 im Orangehouse mehr als erbärmlich. Unterhalten sich zwei Mädchen vor der Abendkasse: "Die kennt man nicht aus dem Radio oder so, gehen wir woanders hin."
Um so besser, daß wir die Band vor dem Gig vollzählig vors Mikrophon bekamen. Das Home of Rock wird erfahrungsgemäß zwar eher schwach von der eigentlichen Zielgruppe einer Band wie INFRAGRÜN besucht, aber wir wissen, daß unsere Leser nicht nur auf beinharten Rentnerrock stehen, sondern durchaus immer ein Ohr für junge Bands übrig haben. In diesem Fall darf es sogar noch ein Auge sein, denn man darf - ohne jeden Anfall von Männlichkeitswahn - sagen, daß Sängerin Annette ein Glücksfall für die von beleibten, ältlichen Rockern strapazierten Sehwerkzeuge ist. Unbestätigten Gerüchten zufolge sollen aber auch die drei Jungs in der Band ganz gute Chancen haben. Nicht meine Baustelle natürlich, aber nett sind sie auf alle Fälle.
Die CD ist auf jeden Fall klasse gelungen (Review hier) und das später folgende Konzert war trotz der betrüblichen Zuschauermasse erfrischend anzuschauen.
Home of Rock: Ihr seid aus dem idyllischen Allgäu. Stellt Euch doch unseren Lesern ein bißchen vor.
Eili: Ich bin der Eili, Bassist, aus Altstädt im Allgäu. (Ein Ortsteil von Sonthofen)
Paul (Gitarre): Ganz schlimme Lokalpatrioten. So wird man halt, wenn man länger in so einem Tal lebt wo auf drei Seiten Österreich ist.
HoR: Annette, Du bist aber woanders her?
Nette: Mir geht's auch so, obwohl ich erst zwei Jahre dort lebe. Da kannst du gar nix dagegen machen, das kommt automatisch. Ich bin aus Oberbayern (und jetzt Obacht!), Oberbayern ist die Mitte zwischen München und Passau. Also München ist auch Oberbayern, aber ich bin noch viel oberbayrischer.
(Wer weitergehende Infos benötigt: Die zuständigen bayrischen Fremdenverkehrsämter stehen jederzeit für Fragen bereit...)
Also fast Niederbayern, aber nur fast. Und ich singe und spiel bißchen Gitarre und bißchen Orgel. Aber alles nur ein bißchen, weil hauptsächlich macht der das (und zeigt auf Paul).
Paul: Genau, ich bin der Paul und spiel Gitarre. Und ein wenig Songwriting, das macht natürlich hauptsächlich die Annette, aber Arrangements und so, ab und an helfe ich da auch aus. Und außer Musik und Snowboarden mach ich im Moment sonst nichts.
Nette: Was wär ich ohne meine Jungs... Also das ist jetzt schade, daß das keine Kamera sondern nur ein Diktiergerät ist, weil der Korbi ist nämlich heute in Pink gekleidet. Ich weiß nicht warum, wir heißen nämlich INFRAGRÜN und der ist total pink...
Korbi (Drums): Ich hab nix grünes!
HoR: Warum INFRAGRÜN und warum ausgerechnet Popmusik? Oder ist das am Schluß gar keine Popmusik?
Paul: Es ist Easy-Listening. Punk-Pop hab ich neulich darüber gehört.
Nette: Und einer schrieb "...der unverkrampfteste Singer/Songwriter-Fun- Punk, den ich seit langem gehört habe..." (Gitarre & Bass).
Eili: Es geht einfach ins Ohr.
Paul: Wir haben uns natürlich nicht hingesetzt und gesagt "wir machen jetzt Punk-Pop". Wir haben halt mit Rhythmus gearbeitet und geschaut was dabei rauskommt.
HoR: Also eine "gewachsene" Band? (Was natürlich bei dem Durchschnittsalter relativ ist)
Paul: Ja schon. Mehr oder weniger aus Annettes Soloding entstanden, und als sie mich dann kennengelernt hatte...
Nette: ... das ging zack-zack
Paul: Ich hatte halt schon einen Proberaum und dann haben wir ein paar Songs fertig gemacht und einen Bassisten gesucht...
Nette: Das war eine harte Sache mit dem Bassisten. Und es ist bis heute eine harte Sache...
HoR: Mit den Bassisten ist es immer hart!
Eili: Das sind nämlich meistens die, die gar nichts können und ganz schnell Bass lernen oder die, die Gitarre spielen und sich eigentlich zu schade sind, Bass zu spielen. (Eili ist eigentlich Gitarrist...)
Nette: Der Bassist vorher hat halt nie was gesagt...
HoR: Das tun eigentlich sonst die Schlagzeuger.
Korbi: So bin ich auch!
Nette: Eigentlich ist es so gewesen, daß ich ins Allgäu gezogen bin, in eine WG, und da wohnte dann Paul als mein Zimmernachbar. Dann hab ich mit ein paar anderen Jungs rumprobiert (weiterlesen, bevor überkommene Bilder von 68er-Kommunen hochkommen!) aber die wollten Metal aus meinen Songs machen, fand ich nicht so toll. Der Paul hat mich dann im Nebenzimmer immer musizieren hören und hat irgendwann gefragt, ob wir das nicht mal gescheit machen sollen.
Paul: Und ich hab ihr Gitarrenstunden gegeben. Auf zwei oder drei haben wir es auch gebracht... Und dann hat sie mich immer gefragt, was man denn für Akkorde spielen könnte bei ihren im Auto geschriebenen Tatatatata-Songs, fünf Zeilen Text oder grad mal ein Refrain fertig und da will sie dann unbedingt was draus machen.
Nette: Hey! Ich kann ja schon Akkorde spielen!
HoR: Ihr habt also schon in anderen Bands gespielt?
Eili: Für mich ist das die erste richtige Band.
Paul: Korbi und ich haben schon zusammen in anderen Bands gespielt.
Nette: Und ich war früher Saxophonistin in einer Punk Band. Ganz was anderes also. Wir haben FEHLFARBEN und RAMONES gecovert. Klingt unheimlich witzig mit Saxophon. Irgendwann hab ich eigene Songs geschrieben, nur so für mich, weil ich hab mich ein bißchen dafür geschämt. Eines Tages stand meine Cousine unter meinem Fenster und hat mich gehört, die hat mich dann zu ihrem Freund geschleppt, der ist wiederum Tontechniker und dann haben es gaaanz viele Leute gehört und alle haben gesagt "Mach weiter!". Und dann bin ich ins Allgäu gezogen und dann dachte ich mir "jetzt bin ich hier, da kann ich das machen, weil hier kennt mich ja noch keiner".
HoR: Die Entscheidung für diese Musik ist einfach so gefallen?
Paul: Das hängt wohl mit unseren Neigungen zusammen, Vorlieben und wie die Leute dann letztendlich zusammentreffen und -passen.
Nette: Ich wollte immer ne Metalbraut werden... Aber ich kann einfach keinen Metal singen.
Eili: Ich glaube, das kam einfach. Ich bin ja erst später dazugekommen, da waren schon die meisten Songs gemacht, aber was ich mitgekriegt habe... das passierte einfach so und ist auch ganz easy über die Bühne gegangen - bis auf ein paar kleine Streitereien (Seitenblick von Frau Annette).
So leicht wie unsere Musik zu spielen ist, so leicht ist sie auch anzuhören. Das macht es aus.
Korbi: Für mich ist INFRAGRÜN eine ganz neue Musik. Sowas hab ich vorher noch nicht gemacht, Neue Deutsche Welle und so.
HoR: Genau da wollte ich hin! Das ist doch sowas wie ein Generationenkonflikt. Neue Deutsche Welle und ihr oder zum Beispiel WIR SIND HELDEN sind 25 Jahre auseinander. Und ich hab bei der CD schon den Eindruck, daß ihr ziemlich tief in der NDW drin hängt.
Paul & Eili: Das ist uns aber nicht wirklich bewußt gewesen!
Paul: Als wir mit Musik (hören) angefangen haben, war die NDW eher ein heikles Thema. Aus meinem gesamten Bekanntenkreis kennen sich vielleicht zwei, drei Leute mit der Musik aus.
Nette: Ich hab mit 9 eine Nena-Platte gehabt!
(Und ich sage: Das prägt!)
Ich fand die Stimme immer furchtbar anstrengend und das geht mir bis heute so, aber ich mochte sie und die Frau hat auch was.
Eili: Ich sprech da jetzt wohl für die Band mit. Das waren auf jeden Fall nicht unsere Idole. Wir haben die Zeit nicht live mitgekriegt, höchstens als Kind mal gehört.
Paul: Es ist eine Mischung aus dem alten Zeug, das wir nicht gekannt haben, und aus dieser neuen Neuen Deutschen Welle, was weiß ich, die HELDEN oder die SPORTFREUNDE STILLER, die Sachen, mit denen es in den letzten Jahren wieder verstärkt los ging.
Nette: Ich steh ja völlig auf die alte Hamburger Schule. STERNE, TOCOTRONIC, SUPERPUNK und so weiter. Schon mit 13 und bis jetzt. Und die ÄRZTE, total.
Paul: Für die älteren Sachen muß man erst mal einen Zugang finden. Zum Beispiel HANSAPLAST, die MIMIS... Joachim Witt, IDEAL etc.
HoR: Schielt ihr auf irgendwelche aktuellen Bands?
Nette: Das passiert doch alles aus dem Bauch raus, gesteuert ist da nichts. Man, also wir, gehen nicht her und sagen "ich will das jetzt so machen wie der und der", da würde ich mich schämen. Wenn jemand kommt und mir zeigt, daß es etwas schon mal gegeben hat, ok, das ist was anderes, das wußte ich ja nicht. Man wird doch ständig beeinflußt, Radio und so, das da was hängen bleibt ist klar.
Eili: Wir hören eigentlich auch andere Musik als wir machen. Es gibt so gesehen keine Bands, die mich/uns direkt beeinflussen.
Nette: Ich steh zum Beispiel voll auf TOOL oder SEPULTURA und das sind Bands, die würden wahrscheinlich kotzen wenn sie uns hören würden. Die denken sich doch "wer steht schon auf Kuschelsex". Das hat alles gar nichts mit uns zu tun. Außer die ÄRZTE vielleicht und die RAMONES.
HoR: Was ist das Ziel?
Paul: Wir wollen unsere CDs verkaufen... Wenn du erst mal siehst, wie viel 1.000 CDs auf einem Haufen sind...
Nette: Wir haben ein bißchen in der Produktion gespart und müssen die Dinger alle selber zusammenbauen. Im Moment haben wir 400 fertig und das war schon eine Heidenarbeit.
Paul: Dafür kostet sie auch nur 5 Euro!
Eili: Das Ziel im Moment ist immer nur der nächste Auftritt.
Paul: Wir wollen einfach nur produktiv sein und so gut wie möglich.
So gut wie möglich waren INFRAGRÜN im Anschluß auf der Bühne. Trotz der knappen Spielzeit von ca. 35 Minuten konnte die CD komplett durchgespielt werden. Hochkomplizierte Frickeleien darf man natürlich nicht erwarten, aber es rumpelt und schraddelt lässig dahin. Simpler Pop mit Melodie und einer Riesenportion Spaß. An der Bühnenperformance kann man sicher noch arbeiten, aber den Affen geben andere eh besser und x-fach agiler als manche stocksteife Altrocker sind die Infragrünen allemal.
HoR: Was passiert, wenn eine Plattenfirma kommt und die CD geil findet?
Nette: Dann müssen wir reden, hahaha. Mit sowas rechnet keiner. Wenn's dann passiert, stehen wir da.
Paul: Fürs Business ist die Annette zuständig, die kennt sich da aus.
(Annette arbeitet als Promoterin bei einer kleinen feinen Agentur)
Nette: Es ist ein unglaublich geiles Gefühl, vor so vielen Menschen zu spielen. Ich würd mir das echt mal wünschen, vor 10.000 oder so... da stehst dann da und ich würd wahrscheinlich heulen. Aber auf der anderen Seite, es gibt nix beschisseneres als das ganze Musikbiz und alles was außen rum passiert.
Paul: Das geilste wäre ein eigenes Indie-Label.
Nette: Ja, so wie CONSOLE das machen. Die managen alles selber und spielen Rock am Ring und solche Dinger. Die sind auch völlig easy und relaxt. Geben auch nicht viele Interviews (He!). Aber die ganze Zeit im Tourbus und so, nichts gegen die Jungs, aber ob ich die drei Monate am Stück aushalten würde...
Eili: Ich weiß nicht, ob das mit Plattenfirmen meine Welt ist, glaub eher nicht. Grad nebenan war dieser Martin Kesici... ich weiß nicht... mit diesen ganzen Nebenwirkungen und so...
Korbi: Ich find das cool!
HoR: Wie schaut's live aus?
Eili: Letzten Samstag, zum Beispiel, haben wir vor unserem bisher größten Publikum gespielt. Mit verschiedenen Bands zwar, aber immerhin.
Nette: Fünf- oder sechshundert waren das. Das war toll. Und wir sind zweite bei dem Wettbewerb geworden.
HoR: Wie sind die Chancen für euch und eure Musik?
Eili: Mit dem Trend, hm, eher gut glaube ich. JULI, SILBERMOND, wie sie alle heißen, der Trend mit deutschsprachiger Musik ist schon ganz deutlich da. Wir sind anders! Nicht diese Emo-Schiene und so.
Nette: Die können ja auch singen und ich kann's nicht. Ich hab so eine ganz komische Stimme...
Paul: Reicht nur für kurze Töne und nicht für 30 Sekunden Gejammer.
Erstens finde ich, daß Annettes Stimme ganz wundervoll ist (was ich natürlich nie öffentlich sagen würde) und zweitens:
HoR: Ich weiß nicht, ob man unbedingt singen können muß, also so klassisch singen meine ich.
Nette: Stimmt. Nena kann ja auch nicht singen und hat Erfolg.
Paul: Aber es paßt. Die Sound ist auf die Stimme ausgelegt und ich finde, das paßt dann optimal.
(Ob er nun Nena oder Nette meinte werden wir wohl nie erfahren...)
HoR: Wie ist die Platte entstanden?
Nette: Pah, ich hab die Jungs eingepackt und ihnen gesagt, daß wir am Wochenende aufnehmen und sie müssen mitkommen.
Paul, Eili & Korbi: So ungefähr (Resignation macht sich breit)
Nette: Und in zwei Tagen haben wir das Album aufgenommen. Dann noch mischen und so - man darf da nicht zu viel mischen, weil sonst vermischt man alles - und nach einer Woche ungefähr war alles fertig. Aber psssst!
Paul: Mit der Technik heute geht das eben. Vor ein paar Jahren war das noch undenkbar.
HoR: Die Songs sind alle von Dir, Annette?
Nette: Na ja, die Texte. Und das Grundgerüst. Ich komm halt mit meiner Melodie an und die Jungs müssen spielen was ich ihnen vorsinge.
HoR: Schwierige Geburten?
Eili: Würde ich nicht sagen. Manchen wäre es vielleicht peinlich, wenn die Songs so schnell passieren, also, da sind. Aber das macht diese Band einfach aus, daß es so leicht geht.
Nette: Bis auf 7 Sachen. Der Song war schwer, da mußten wir uns auch eine Woche trennen. Der Song war nicht geplant, wir hatten noch ein bißchen Zeit und dann hieß es "was wollt ihr noch machen?"
HoR: Ist die Umsetzung live 1 zu 1?
Nette: Ne, wir sind live viel... äh, ja, punkiger. Das Album ist ziemlich popig geworden aber live geht es schon viel mehr ab, da bist du in Fahrt...
Eili: Mir selber fällt das gar nicht so auf. Ich hab das nur von Freunden gehört, die auch sagen, daß wir live viel härter sind.
Paul: Grade so filigrane Sachen kann man live gar nicht umsetzen. Was weiß ich, irgendwelche Stimmungen und so, da hat man auf der Bühne gar nicht die Zeit, sich wie im Studio hinzusetzen und das exakt zu machen. Da spielen wir lieber ein bißchen schneller, um die Fehler zu kompensieren und den Sound dichter zu machen.
An dieser Stelle kann ich mir ein Grinsen nicht verkneifen. So richtig "filigran" sind INFRAGRÜN nicht und gerade die Schrägheit mancher Songs machen den Charme der CD aus. Live geht es in der Tat etwas flotter zur Sache, aber den Punk-Stempel kann ich den vier Helden nicht aufdrücken.
HoR: Wie kommt eine Nummer wie Eva (2005 das Boygroupende zustande?
Nette: Eva ist eine sehr gute Freundin von mir und sie hat ein bißchen wenig Selbstbewußtsein. Das ist superschade, weil ich die Frau sehr toll finde und dann hab ich einfach so vor mich (also sie) hingesungen "Eva, du bist wunderbar" und dann war der Song irgendwie fertig. An dem Abend haben alle "Eva, du bist wunderbar" gesungen und die Eva kam sich ganz toll vor. Und sonst "schreibe" ich die Songs beim Auto fahren. Diktiergerät, und wenn man lange Strecken fährt, passiert das einfach. Bei Schloß aus Sand (abgebrannt) kann ich sogar sagen wo es mir eingefallen ist: Die letzte Kurve vor Martinszell (im Allgäu). Vielleicht hab ich dabei auch über Nena nachgedacht, was mit ihrem Schloß aus Sand passiert ist, keine Ahnung.
HoR: Ist es erschreckend, daß möglicherweise mehr "alte" Säcke eure Musik hören, als eure vermeintliche eigentliche Zielgruppe?
Paul: Überhaupt nicht, aber eigentlich haben wir gedacht, daß unsere Zielgruppe noch jünger ist.
Nette: JULI-Fans, von 14 bis 17.
Paul: Die positivsten Resonanzen kamen immer von kleinen Schwestern aus unserem Freundeskreis. Vielleicht haben wir eine Klientel von 14 bis 18 und dann Pause und dann wieder ab 30 plus.
HoR: Ihr werdet bei Thomas Gottschalk enden...
Eili: Nur wenn David Hasselhoff an dem Tag nicht dort auftritt!
Nette: Es muß ja auch endlich mal eine Frau zum Gottschalk in die Show, die sagt "Thommy, du nimmst jetzt deine Hand und läßt sie bei dir!"
Give Pop a chance! Dank an die Band, hat großen Spaß gemacht.
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