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Voodoo Circle

Broken Heart Syndrome

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Broken Heart Syndrome
Broken Heart Syndrome, AFM Records, 2011
Alex Beyrodt Guitar
Mel Gaynor Drummer
Jimmy Kresic Keyboards
David Readman Vocals
Mat Sinner Bass
Länge: 55 Min 53 Sek Medium: CD
1. No Solution Blues7. Blind Man
2. King Of Your Dreams8. Heal My Pain
3. Devil's Daughter9. The Heavens Are Burning
4. This Could Be Paradise10. Don't Take My Heart
5. Broken Heart Syndrome11. I'm In Heaven
6. When Destiny Calls12. Wings Of Fury

Zweiter Zauber der Voodoo Priester um Herrn Beyrodt zusammen mit Kollege Mat Sinner. Beide u.a. aus der gleichnamigen Band, mit weiteren tanzfreudigen Schamanen (David Readman, PINK CREAM 69 und Mel Gaynor, SIMPLE MINDS) ums Lagerfeuer herum. Hat der erste Streich für Aufregung im Metal/Hardrock Lager gesorgt, ist jetzt die Frage, ob die Nadeln wieder richtig sitzen, um die Fans zum Veitstanz anzustacheln - zuck die Gliedmaßen!

Ordentlich ist es geworden, wobei IMHO im Vergleich zum ersten Album hier weniger Metallverarbeitung stattfindet (also solche heavy'n'fast Rocker wie Man And Machine oder der Guitar Overkill White Lady Requiem fehlen, und auch Monsterballaden wie das epische Angels Will Cry oder die Double Lead Attacke Heaven Can Wait nicht zu finden sind) als vielmehr im Steinbruch malocht wird. Aber das tut dem Songaufbau - und nach der Aussage eines HoR Redakteurs kommt es ja genau darauf an beim Hard Rock - und also den Songs keinen Abbruch - am Ende haben wir hochveredelten Marmor.

Die Nähe zu WHITESNAKE in Songs wie King Of Your Dreams ist geblieben, ansonsten grinst unsereins schon mal breit, wenn wie in When Destiny Calls ein fettes uralt Guitar/Drums Intro in den Song einleitet - Herz, was willst Du mehr. Vielleicht eine Slow Blues mit Orgel/Gitarren Intermezzo so etwa wie DEEP PURPLE - bitte: Blind Man.
Die Soli sind natürlich über jeden Zweifel erhaben, wenngleich nicht so selbstverliebt um sich drehend wie beim Erstlingswerk, sondern eher am Song und damit kurzweilig ausgerichtet.

Und da ich ja der bin, der beim Melodic Rock immer die Benutzung von Versatzstücken kritisiert - ja, natürlich wird auch hier nicht das Rad neu erfunden. Irgendwie kennt man das alles, aber dann kommt es eben auf das Wie an, und das ist hier knackig produziert (liegt es an meinem System, das es ein klein wenig dumpf klingt? Mag sein). Gute Sache, unterhaltsam und kurzweilig. Ich denke, für die am Hard Rock Ausgerichteten ist das ein Tipp, so wie Jorn ein Tipp ist - die Metaller könnten etwas entäuscht sein.

Dietrich Gastrock, (Artikelliste), 2011

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