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| Dear Revolution, Eigenvertrieb, 2010 |
| Daniel Allen |
Vocals |
| Paul Bruens |
Bass |
| Alex Cannon |
Guitars |
| Richard Forehand |
Guitars, Slide Guitar |
| Jamie Hallen |
Organs, Keyboard |
| Bryan Harris |
Drums |
| Gäste: |
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| Mike Anderson, Kyle Daniel |
Background Vocals |
| Kyle Daniel |
Guitar Solo (Dizzy Love Blues) |
| Produziert von: Daniel Scobey & Mike Anderson |
Länge: 50 Min 54 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Ballad Of The Movers And Shakers | 7. Streetlight Gypsy |
| 2. Brandee | 8. Pick Me Up |
| 3. Dorothy Gayle (Here We Go Again) | 9. The Wanderer |
| 4. We'd Escape | 10. The Preacher |
| 5. Dizzy Love Blues | 11. Dear Revolution |
| 6. Shaky Hands | 12. The Border |
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Gott, man kann es aber auch leid werden. Wie soll denn das weitergehen mit der geliebten Classic Southern Roots Rock Music, wenn man ein ums andere Mal einfach nur in Lobeshymnen ausbrechen kann/will/muss, und am Ende einen keiner mehr für voll nimmt?
Erst die ganzen Ladies im Rock, die ihre eigene Mucke durchziehen und erfolgreich sind (hoffentlich), dann diese neue Welle Southern Bands, die uns da von Just For Kicks Music ins Haus gespült wird (und dafür trotz allem vielen Dank), angefangen bei THE STATESBORO REVUE, den SOURMASH, den BONESMEN, DEVIL'S HOLLOW... Da gehen dir ja auch die Superlative und die Beschreibungen aus.
Die VEGABONDS selbst geben GOV'T MULE, die BLACK CROWES, LED ZEP und die KINGS OF LEON als Einflüße an, und zumindest was die wunderbare Slide angeht sind die MULES allpräsent, beim Songwriting standen tatsächlich des Öfteren die CROWES Pate, wobei die THE VEGABONDS schlichter zu Werke gehen als die CROWES, und sich auf den Song als solchen konzentrieren. Den Gitarren wird viel Platz eingeräumt, der Sänger ist herausragend mit seinem rauen Timbre, die Rhythmsection ist präsent, alles Bestens. Die Produktion ist nun nicht elegant oder aufpoliert - hier hat man sich sehr darum bemüht, das Raue in der Musik zu belassen.
Song-Highlights gibt es keine, weil alle gut; aber wenn es denn sein muss: der Dizzy Love Blues, der Shuffle Streetlight Gypsy, die Keyboard/Slide-Ballade The Preacher und natürlich die Ballad Of Movers And Shakers, die von vornherein festlegt, wo der Hase lang läuft mit den langgezogenen Solonoten der Gitarre... Emotion pur. Und natürlich der Title Track, aber wie gesagt - die sind alle gut.
Tja, und mehr gibt es dazu nicht zu sagen - doch: LED ZEP habe ich nun nirgendwo entdecken können. Ist aber wirklich kein Manko. Das ist nun weder neu, noch wirklich einzigartig, sondern einfach gut, und die Band macht sich jeden Song zu eigen und gibt ihm durch die Keyboards/Gitarren-Kombination und die Stimme Daniel Allens einen fast unverwechselbaren Touch (könnte sein, dass jemand, der das zum ersten Mal hört, glaubt, hier wäre Chris Robinson am Werk).
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