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| Volume 1 +4, Rise Above Records, 1973/2011 |
| Tony Awin |
Drums |
| Ken Gordon |
Guitar, Harmonica, Lead Vocals |
| Jim Holmes |
Bass |
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Länge: 52 Min 07 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Lame | 9. To The Sea |
| 2. Wreck My Soul | 10. Losing Myself |
| 3. Execution | Bonus Track: Previously Unreleased second album demo March 1973 |
| 4. Tadpole | 11. Burnout |
| 5. Another Time | 12. Finger Fish |
| 6. Warning | 13. Going Down |
| 7. Walk The Road | 14. Stumble |
| 8. There's A Man |
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THE INCREDIBLE HOG - eine Verballhornung von The Incredible Hulk - brachte Ihre erste Platte im London des Jahres 1972 heraus - mit einem Producer, der sonst Musical Comedy produzierte. Nach einigen erfolgreichen, aber label-losen Zeiten entschloss sich die Band, ernst zu machen und nach einem Label zu suchen. Laut Info ging man so vor, dass man sich weigerte, die Geschäftsräume eines Labels zu räumen, bevor die Mitarbeiter nicht das Probedemo anhörten. Ach ja, die seligen 70er!
Die Dreimann Combo, die in vollem Schwung gerne auch mal nach mehr klang, veröffentlichten also eine Platte, und damals passierte gerade Glam - aber hier wird der wahre Stoff geboten: bluesbasierte Powerrock, nicht unbedingt unähnlich zu dem, was BUDGIE oder ganz frühe HUMBLE PIE anboten. Für 1972, als diese erste Platte, die hier den Kern des Re-Releases bildet - veröffentlicht wurde, war das sehr guter Stoff, und - gleich vorneweg - sie besteht auch den Test Of Time. Tatsächlich haben sich Gitarrist Ken Gordon und Basser Jim Holmes wieder zusammen getan, um es im Rahmen des zeitgenössischen 'Wenn Du retro bist, dann bin ich wieder Band' erneut zu versuchen. Man braucht nicht viel Wahrsagerkraft um zu prophezeien, dass die sicherlich geplante neue CD wohl kaum das wiederholen kann, was "1" bietet; aber spannend ist das allemal. Auf Festivals wird wohl schon aufgetreten.
Gut nun, heben wir an uns der Musik zu widmen. Es wird Boogie und Hard Rock der Tage geboten - aber so prima gespielt und mit herzlich guten Solos versehen, dass es eine reine Freude ist. Natürlich gibt es die wunderbar verschrobenen 70ies Besonderheiten - etwa plötzlich einsetzendes Babygeschrei und Gelächter; eine sehr robuste, aber gute Produktion; jazz-angehauchte Chorusse; rauh klingende, knackige Riffs und jede Menge Tremolo, und alles immer ein bisschen asynchron und leicht durcheinander. Aber vor allem hat das Ganze Groove und fest auf der Straße liegenden Drive. Seltsamerweise fällt einem das Adjektiv 'ehrlich' ein - das ist ernst gemeinte, mit dem berühmten Herzblut gespielte, 'road-tested' Mucke, und obwohl da nur drei Jungs am Handwerk sind, haben die so viele Einfälle wie ein Malermeister Ausreden. Und beim Anhören der vier Demos bedauert man intensiv, dass es keine zweite Platte gab - die wäre so gut geworden wie vergleichbar die "Goings Easy" der THE GREATEST SHOW ON EARTH. Und trotzdem immer noch Boogie. Den Jungs war eigentlich eine Zukunft sicher - schade, schade.
Boogie is Boogie, man, und also ähneln sich die Songs in ihrem unterliegenden Rhythmusgerüst etwas, und die Refrains sind nur der Weg zum Solo und Bass/Drums Nightflight (traumhaft und sicher) - aber darum geht's ja doch im Rock, dacht' ich immer. Nun denn, kahlhäuptige 70ier Späthippies und Boogieväter - hier ist Nachschub. Eis vom Eismann um die Ecke, nicht aus der Tiefkühltruhe. Die Jungs spielen das, was sie spielen, weil sie nix anderes wussten - aber das eben gut.
Und woher BAD COMPANY die Idee hatte, Burning Sky mit einem Donner zu beginnen - und wo der herkam - weiß der, der Tadpole gehört hat.
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