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| Time For Annihilation … On The Record And On The Road, Eleven Seven Music, 2010 |
| Tobin Esperance |
Bass, Backing Vocals |
| Jerry Horton |
Guitar, Backing Vocals |
| Tony Palermo |
Drums |
| Jacoby Shaddix |
Vocals |
| Produziert von: David Bendeth |
Länge: 59 Min 48 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Burn | 8. Lifeline (live) |
| 2. One Track Mind | 9. Scars (live) |
| 3. Kick In The Teeth | 10. Hollywood Whore (live) |
| 4. No Matter What | 11. Time Is Running Out (live) |
| 5. Enemy | 12. Forever (live) |
| 6. Getting Away With Murder (live) | 13. Between Angels And Insects (live) |
| 7. ... To Be Loved (live) | 14. Last Resort (live) |
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Ja, wat is datten nu? "Zeit zum Vernichten… auf der Aufnahme und auf der Straße" - so könnte man den CD-Titel wörtlich übersetzen. Nur was hier vernichtet werden soll außer dem Kleingeld des Fans ist mir nicht wirklich schlüssig. Ich bin ein wenig hin und hergerissen. Denn dieses neue Oeuvre der NuMetal-Urgesteine aus Kalifornien ist nicht Fisch und nicht Fleisch. Soll das nun eine Studio-EP sein, der man ein paar Livebonüsse beigegeben hat oder ist es doch eher das erste Live-Album mit ein paar Appetizern für das irgendwann mal erscheinende nächste Studio-Album? Oder soll es die Live-Umsetzung der ebenfalls in diesem Jahr erschienenen Best-Of-CD sein? Keine Ahnung.
"Time for annihilation … on the record and on the road" ist auf alle Fälle eine Split-CD. Eingeleitet von 5 brandneuen Studiosongs, wird die Spannung hochgefahren auf die anschließenden 9 Livestücke. Der Einstieg mit Burn ist schon gelungen, wenngleich auch nicht eine Überraschung. Eine Hookline die hängenbleibt und ein Rhythmus, der zum Hüpfen und Tanzen animiert. One Track Mind lässt schon ein wenig nach, bevor man mit Kick In The Teeth den Pegel wieder hochfährt. No Matter What und The Enemy kann man getrost auf die PAPA ROACH-Bank packen, verkehrt machen sie damit nichts.
Während der letzte Ton von The Enemy geschickt in das Intro des nun folgenden Livekapitels der CD überleitet, lehnt man sich entspannt zurück und wartet was passiert. PAPA ROACH live on stage ist Party. Und damit ist das größte Manko der akustischen Livesektion erklärt: sicherlich hören sich die Songs gut an, die Produktion stimmt und das Stimmung vor und auf der Bühne war, kann man mitbekommen. Aber eine PAPA ROACH-Show lebt von dem Visuellen. Davon, wie Jacoby "Coby Dick" Shaddix die Meute vor der Bühne im Griff hat und wie die Band auf der Bühne eine Energie ins Publikum schleudert, dass dieses nur steil gehen kann. Die Songauswahl ist stimmig und lässt so gut wie keine Wünsche übrig - perfekt machen kann man es sowieso nie, irgendwer wird immer meckern.
Also, was bleibt unterm Strich? Wer wissen will, was Gevatter Roach an Hits in der Küche gebraten hat, ist mit "… To Be Loved: The Best Of Papa Roach" schmackhafter bedient. Wer ein neues Grillwürstchen auf dem Teller haben will, wird mit "Time For Annihilation" nicht satt und wer ein ordentliches Stück Livefleisch verdrücken will kauft sich besser eine Karte für das nächste Konzert oder wartet darauf, dass die Jungs beizeiten eine DVD auf den Markt bringen. Das hier ist zumindest weder Fisch noch Fleisch, nix richtiges für Vegetarier und Veganer und von daher irgendwie nicht wirklich absolut notwendig. Der Hardcorefan wird vergnügt zugreifen, dem kann ich nur zurufen: dann ma' ran an die Buletten.
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