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| Force 9, SPV, 2011 |
| Martin Chambers |
Drums |
| Glen Matlock |
Bass |
| Stephen W.Parsons |
Vocals |
| Sixteen |
Guitars |
| Chris Spedding |
Guitar |
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Länge: 51 Min 04 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Lover Of High Renown | 7. I Was There |
| 2. Who's Chasing Who | 8. Make That Call |
| 3. Va Vah Woom | 9. China Waters |
| 4. Secret Song | 10. Selene Selene |
| 5. American Slaves | 11. King Mob |
| 6. Chapel Of Love |
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Kaum hat Mr Spedding, der ja wie schon erwähnt seit retrospektiven drei Jahrhunderten am Werk ist, eine Solo CD veröffentlicht, tritt er mit anderen alten Kämpen in den Ring, und in einem unerwarteten Gang Bang fegen sie doch tatsächlich jedes Vorurteil beiseite und schaffen es, eine frische, modern klingende und abwechslungsreiche Platte zu produzieren. Noch wundern wie uns, wie die Welt sich doch verändert, was wir daran merken, dass wir einen wie Glen Matlock, seinerzeit bei den SEX PISTOLS ein Vorkämpfer des Punk, eine 'alten Kämpen' nennen, da legen die Jungs (einer ist ja wohl tatsächlich jünger, oder nennt der sich nur '16'?) mit einem wilden Rock'n'Roll, Love Of High Renown genannt, los. Und was hier dargeboten wird, ist Programm für die restliche Platte: Rock und Rock'n'Roll / Rockabilly auf einer solide rockenden Rhythmusbasis, und vom Geiste des Punk angetrieben. Nein, nicht dass einer meint, das sei Punk - ist es nicht. Aber der Drive und das Ungestüme - das ist da.
Who's Chasing Who rotzt genauso daher, und Va Vah Voom öffnet uns dann endlich die Augen, haben wir doch die ganze Zeit gedacht - an wen müssen wir hier denken? Da ist er, der Mann mit den Lippen, strunzdünn hechtet er zum Mikro, dreht den Kopf nach links, dann kommt der Refrain, und Mick zuckt den Kopf zum Mikro und "She's vaha vah voom" wird ins Mikro geshoutet, Keif und Woodie in vereinter Bösartigkeit an den Backgrounds und da - es gilt, ein Kurzsolo in die Menge zu schleudern: Keef beugt sich nach rechts in die Knie, eine Grimasse drei Töne - so geht das. Bevor wir uns also darüber ereifern, dass das die nicht gemachte letzte STONES Platte ist, kommt ein Blue Guitar Song mit Secret Song, bevor es zum Outtake von "Some Girls" ist es glaube ich, mit American Slaves kommt.
Aber bevor wir uns zu sehr auf den Rock'n'Roll Anteil konzentrieren - I Was There ist ein treibender Blues mit Raum für Gitarrenstatements en masse. China Waters ist dann downright böse und finster, hat aber mit China eigentlich musikalisch nix zu tun, sondern ist eher ein monotoner Depribrocken.
Das wurde in vier Tagen eingespielt, und ist entsprechend unpoliert und rau. Aber gleichzeitig melodisch, voller guter Songs - aber auch bei weitem nicht so relaxt wie Speddings letzte CD. Wer an Rock'n'Roll á la Glimmer Twins mit eine Schuß Rockabilly á la Billy Idol und Punk Flair interessiert ist - der rockt hier richtig.
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