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| Happiness Is The Road, Frontiers Records, 2011 |
| Fergie Frederiksen |
Vocals |
| Nathan Eshman |
Guitars |
| Eric Ragno |
Keyboards |
| Dennis Ward |
Bass, Guitars, Keyboards, Backing Vocals |
| Dirk Bruinenberg |
Drums |
| Produziert von: Dennis Ward |
Länge: 55 Min 39 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Angel (Mirror To Your Soul) | 7. Lyin' Eyes |
| 2. Elaine | 8. Love Waits For No One |
| 3. First To Cry | 9. Writing On The Wall |
| 4. Follow Your Heart | 10. The Future Ain't What It Used To Be |
| 5. Happiness Is The Road | 11. The One |
| 6. I Still Believe In Love | 12. The Saviour |
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Name: Fergie Frederiksen
Beruf: Sänger
Bands: TOTO, diverse Soloprojekte
Bekannte Hits: Holyanna
Tatsächlich hat der gute Mann eine CD mit TOTO eingesungen und das war ausgerechnet eine nicht besonders erfolgreiche: "Isolation" - in meinen Augen auch nicht eine der besten Veröffentlichungen von TOTO. Er trat allerdings auch ein schweres Erbe an, hatte doch Bobby Kimball die Band verlassen und man war auf der Suche nach einem neuen Sänger. Es liegt ja auch nicht an ihm, dass "Isolation" nicht funzt, es ist in meinen Augen eine insgesamt schwache Scheibe. Nach seinem Ausstieg bei TOTO legte er erstmal das Mikrofon beiseite und widmete sich anderen Dingen. Später zog es seine Stimmbänder dann doch wieder in den Probe- und Aufnahmeraum und es entstanden zahlreiche Projekte (TRILLION, LeROUX, FREDERIKSEN/PHILIPS, MECCA, FREDERIKSEN/DENANDER, AOR), die mir alle gänzlich unbekannt sind. Im Sommer 2007 durfte er mit seinen Ex-Kumpels in den Staaten wieder die Bühnenbretter teilen, und das war's dann, was man an Bekanntem über den Sänger zu lesen bekommt.
Also jetzt nicht so die Topvoraussetzungen, um ein neues Album auf den Markt zu rollen und dabei nicht als Newcomer abgestempelt zu werden. Was macht man dann? Man schreibt Songs, reicht sie bei einem Melodicrock-Label ein, fragt an, ob die damit was anfangen können, bekommt Dennis Ward (PINK CREAM 69) an die Regler und überhaupt zur Seite gestellt, der dann gemeinsam mit Fergie Frederiksen ein Album in den Kunststoff brennt, das Licht und Schatten enthält. Für Mr. Frederiksen selbst ist es ein sehr persönliches Album geworden, entstanden aus seiner langen Krankenzeit, bei der schlussendlich der Leberkrebs überwunden wurde. Von daher möchte ich es aus Respekt nicht schlecht reden. Ist es ja auch nicht wirklich geworden.
Leider dauert es etwas, bis das Album richtig an Fahrt gewinnt. Eigentlich schon zu lange. Sicherlich legen Angel und Elaine ganz gut los, sind aber weit entfernt von dem, zu was FF wirklich in der Lage ist. Das offenbart Happiness Is The Road erst im letzten Drittel. Dann wird es auch an den Gitarren knackiger und rockiger. Bis dahin dümpelt der Dreher im seichten Fahrwasser manchmal arg schlagerhaft vor sich hin. Das Lustige ist, dass mich seine Stimme in den ersten Songs von der Phrasierung her sehr oft an Udo Jürgens erinnert. Sorry, aber ist so. Happiness Is The Road als Titeltrack kann auch nicht richtig punkten, nicht mal damit, dass es eine Zusammenarbeit zwischen FF und Jim Peterik (war mal bei SURVIVOR) ist.
So ist es nette und in Teilen auch gute Unterhaltung für den gepflegten AOR-Abend geworden, darf aber sicherlich nicht auf eine Ebene mit dem neusten JOURNEY-Dreher gehoben werden. Die junge Dame mit der ansprechenden Rückansicht auf dem Cover hat übrigens eine interessante Tätowierung auf dem Rücken, steht da doch: "There's no road to happiness. Happiness is the road", was in diesem Fall übrigens happier klingt als z. B. bei MARILLION, die auch mal eine CD so tituliert hatten.
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