| Below the line, Armageddon Music, 2006 |
| Jutta Weinhold | Vocals |
| Benjamin Tiedemann | Guitars |
| Victor Bullok | Guitars |
| Angie Schiliro | Guitars |
| Lars Ratz | Bass |
| Michael Ehre | Drums, Guitars |
| Karsten Kreppert | Drums |
| Produziert von: Lars Ratz |
Länge: 72 Min 38 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Storyteller | 6. Spirit of fear |
| 2. Below the line | 7. Nothing to lose |
| 3. Eternity | 8. Gift of fantasy |
| 4. Memories reminder | 9. Fire no water |
| 5. Fair is foul - foul is fair | 10. The master's work |
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Zwei Jahre nach
"From heaven through the world to hell"
melden sich WEINHOLD mit neuem Material zurück. Zuerst die gute Nachricht: "Below the line" knüpft stilistisch und
qualitativ nahtlos an seinen Vorgänger an und setzt konsequent die mit
ZED YAGO und VELVET VIPER eingeschlagene Linie
fort. Hier wird kein Fan enttäuscht werden.
Nun die bessere Nachricht: "Below the line" ist trotzdem kein billiger Abklatsch, der lediglich altbekannte Ideen neu
aufwärmt. Wir erleben hier einfach eine Band die ihren eigenen Sound gefunden hat, sich ihrer Stärken genau bewusst ist
und diese ohne wenn und aber ausspielt.
Gleichzeitig hat man aber das Gefühl, dass WEINHOLD dieses Mal darauf aus waren ihre stilistischen Grenzen dezent etwas
weiter auszudehnen. Spontan fallen mir aus der Vergangenheit keine Songs ein, bei denen Jutta Weinhold ähnlich romantisch
und zerbrechlich agierte, wie bei Eternity oder Nothing to lose. Auf der anderen Seite schlägt man an
verschiedenen Stellen ein forscheres Tempo als gewohnt an.
Neu an Bord ist mit Lars Ratz und Michael Ehre die komplette
METALIUM-Rhythm section, bekanntlich mit das Beste
was die heimische Metal Szene in dieser Hinsicht zu bieten hat, wobei ersterer schon bei VELVET VIPER mit Jutta Weinhold
zusammen arbeitete. Die beiden sind so etwas wie eine Idealbesetzung für WEINHOLD, eine Band bei der wuchtige Rhythmen
seit jeher das Fundament bilden.
Darauf packt die Band ihre zumeist getragenen, hymnischen Epen, voller Schwermut und mit einem Hauch Melancholie und
Theatralik, wie er so typisch für Jutta Weinholds metallisches Schaffen ist.
So gibt es an "Below the line" herzlich wenig auszusetzen. Im Gegenteil: WEINHOLD zementieren damit ihren Status als eine
der individuellsten Bands, die die deutsche Metal-Szene jemals hervorgebracht hat.
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