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| Signum Regis, Locomotive Records, 2008 |
| Göran Edman |
Vocals |
| Ronnie König |
Bass |
| Filip Koluš |
Guitars |
| Ado Kaláber |
Guitars |
| Ján Tupý |
Keyboards |
| Ludek Struhar |
Drums |
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Länge: 50 Min 42 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Fields Of Stars | 7. Passionate Love |
| 2. All Over The World | 8. Mountain Haze |
| 3. Neverland | 9. Follow The Light |
| 4. Forever And Day | 10. The Ten Thousand |
| 5. Bright Days Of Glory | 11. Sirens Roar |
| 6. The Rain | |
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Die Formation SIGNUM REGIS, in der Bassist Ronnie König federführend ist, wurde im Jahr 2007 gegründet. SIGNUM REGIS ist im Grunde genommen personell nichts anderes als die slowakische Band VINDEX. Hier wird musikalisches Material verarbeitet, welches in der Stammband nicht zum Zuge kommt. Und es besteht noch ein kleiner, aber feiner Unterschied: Bei VINDEX singt der hier trommelnde Ludek Struhar, Frontshouter von SIGNUM REGIS ist allerdings der Schwede Göran Edmann, der wahrlich kein Unbekannter ist. Dieser arbeitete über viele Jahre mit solchen Größen wie BRAZEN ABBOT, Nikolo Kotzev, Yngwie Malmsteen oder auch Richard Anderssson zusammen.
Die meisten Mitstreiter, auch die Jungs von VINDEX, haben eines gemeinsam: Sie alle mögen und/oder lieben den Gitarrenschwinger Malmsteen und sind weitestgehend auch von ihm musikalisch beeinflusst. Nur, mögen wir den Malmsteen auch noch?
Uaaarghhh, immer noch eine Institution, ohne Frage. Ein Gitarrenvirtuose, der die Kirchentonleitern so schnell rauf und runter spielt, wie kaum ein anderer. Aber wer darauf nicht steht, für den bleibt meist das schnöde Fazit: "Klingt alles gleich". Ich stehe im besten Fall ein wenig drauf, attestiere aber im Nachhinein noch immer den frischen Wind, den der Mann in den 80er-Jahren in die Welt des Metals gebracht hatte. Mehr nicht. SIGNUM REGIS bekommen allerdings die Kurve und offerieren mit ihren Songs nicht ausschließlich diese selbstverliebte Gitarrenwichserei, die uns der Altmeister stets und ständig unterjubelte. Man kombiniert melodischen und eingängigen Rock, bietet Songs, die zwar alle alt klingen und sich im wesentlichen an die 80er anlehnen, die aber durchaus auf einem guten Songwriting basieren und dementsprechend leicht und locker aus den Boxen kommen.
Soundtechnisch gibt es erwartungsgemäß nichts zu beanstanden, hier diente für das Mastering Tommy Hansen, der bekanntermaßen schon Bands wie HELLOWEEN, PRETTY MAIDS und HATESPHERE u. a. auf die Sprünge geholfen hat.
Neben den Gitarren, wie konnte es anders sein, spielt auch die Orgel in der Musik von SIGNUM REGIS eine gewichtige Rolle. Die beiden Instrumente hauen sich ein ums andere Mal die Solo-Läufe nur so um die Ohren. Dies beginnt im Intro von Fields Of Stars und findet in Bright Days Of Glory seine Fortsetzung.
Wenn überhaupt etwas modern ist, dann schimmern zu Beginn des Silberlings die Jungs von EDGUY durch, doch ansonsten sind es, wie in The Rain die ehemals großen RAINBOW, die stilistisch ebenfalls in der Musik von SIGNUM REGIS auf sich aufmerksam machen.
Die gute Bassarbeit von Ronnie King veredelt einen ansonsten eher biederen Track wie Passionate Love, welches mit seinem Schmalz ansonsten vielleicht doch ein bisschen zu eingängig wirkt. Das ist zwar absolut radiotauglich, doch wie viele Sender gibt es in unseren Breitengraden, die überhaupt noch anständige Musik spielen? Hätte man sich also aus unserer Sicht verkneifen können.
Nicht alles befindet sich im Midtempo, in The Ten Thousand wird merklich angezogen und nach dem abwechslungsreichen Sirens Roar muss man dann eigentlich feststellen, dass SIGNUM REGIS die bessere Musik als VINDEX machen. Ronnie König sollte darüber nachdenken, in welche Richtung es zukünftig gehen soll. Wir finden hier eigentlich keinen einzigen Ausfall, allerdings ist das neue alte Material nun auch nicht so mitreißend, als dass es uns förmlich aus dem Sessel hievt. Ein gutes und nett anzuhörendes Album eben.
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