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| Red Star Revolt, Tempestad Records, 2008 |
| Aaron |
Vocals, Bass, Percussion |
| Clutch |
Guitars, Keyboards |
| Dino |
Drums |
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Länge: 61 Min 48 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Dementia | 8. Separation Of Soul |
| 2. At Most Desire | 9. Thorns Of June |
| 3. The Song Remains | 10. More Than It's Worth |
| 4. Prove Me Wrong | 11. Them |
| 5. FM (All Or Nothing) | 12. Wired |
| 6. Sour | 13. Los Muertos |
| 7. All She Could Have Been | |
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RED STAR REVOLT ist ein Trio, das sich 2007 in Denver, Colorado (USA) gegründet hat und ich empfinde für deren Musik fast so eine starke Begeisterung wie für die von THE MUGGS. Witzig ist, dass beide Bands aus drei musikalischen Köpfen bestehen, wenngleich die musikalische Richtung unterschiedlich ist. Haben uns THE MUGGS mit Heavy Blues Rock bedient, bekommen wir von RED STAR REVOLT modernen Rock mit Einflüssen aus dem 70er Prog. Was beide Formationen ebenfalls gemeinsam haben ist, dass sie sich von LED ZEPPELIN inspirieren ließen. Aber das war es dann auch schon mit den Gemeinsamkeiten.
Bereits der erste Track, Dementia, macht richtig Spaß und rockt aus den Boxen, auch kann man ein wenig THE MARS VOLTA heraus hören, allerdings sind RSR dabei weniger komplex. Im Mittelteil hat Clutch elektronische Spielereien einfließen lassen, die an PINK FLOYD zu Zeiten von "The Dark Side Of The Moon" erinnern. In Prove Me Wrong kommen mir spontan PORTUGAL THE MAN in den Sinn, der Aufbau des Songs ähnelt sehr stark einem Track aus deren Album "Church Mouth", welches mir sehr gut gefällt.
Die Band selbst gibt zu, außer von den bereits erwähnten, von folgenden Band beeinflusst worden zu sein: QUEENS OF THE STONE AGE, MUSE, INCUBUS, THE POLICE, RADIOHEAD, PORCUPINE TREE, TOOL, RUSH, OPETH, A PERFECT CIRCLE, KING CRIMSON, YES und viele mehr. Hm, hier sind nun einige Namen gefallen, die ich bis heute nicht kenne. Eines ist jedoch sicher, YES kann ich in deren Musik nicht heraus hören! Hauptsächlich ist für mich in den Titeln At Most Desire, The Song Remains, FM (All Or Nothing, Sour, Them die Nähe zu TOOL zu hören, was sicherlich an den famosen Bassläufen und dem variablen Spiel des Drummers liegt, auch die Gitarren setzen schöne Akzente. Ansonsten scheint hier und dort noch ein wenig RUSH durch.
Hammond Orgel-Sounds sind in der balladesken Nummer All That She Could Have Been zu hören, außerdem noch ein geiles E-Gitarren-Solo. Interessant ist auch, dass es fast nahtlos im nächsten Song Seperation Of Soul mit angezogenem Tempo weitergeht. Leicht bluesig und ruhig erklingt Thorns Of June, jedoch sorgen Gesang und Gitarren, sowie die später einsetzenden Percussions, für Gänsehautschauer.
So, meine Lieben, jetzt habe ich alles Wichtige gesagt. Außer, dass die Melodien, wie in meinem Infozettel zu lesen ist, äußerst infektiös sind, und genau das kann ich mit ruhigem Gewissen bestätigen und verbleibe mit folgenden Worten: Lasst Euch ebenfalls infizieren, nicht mit dem Grippevirus, sondern mit der Musik von RED STAR REVOLT!
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