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Until We Have Faces

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Until We Have Faces
Until We Have Faces, Provident Integrity, 2011
Rob Graves Guitars
Anthony Armstrong Guitars, Background Vocals
Randy Armstrong Bass, Piano, Background Vocals
Michael Barnes Lead Vocals
Joe Rickard Drums
Gäste:
Mark Holman, Kerrie Roberts, Mike Seminari Background Vocals
Lori Castell, Chandler Hart, Kira Hinchey, Sarah Valley Rose, Margaret Tant, William Tant Choir
David Davidson, David Angell, Karen Winkelmann, Pamela Sixfin Violin
Jim Grosjean, Monisa Angell, Kristin Wilkinson, Bruce Christensen, Elizabeth Lamb Viola
Anthony Lamarchina, John Catchings, Sarighani Reist Cello
Jack Jezioro Stirng Bass
Produziert von: Rob Graves Länge: 46 Min 15 Sek Medium: CD
1. Feed The Machine 7. Watch You Crawl
2. Faceless8. The Outside
3. Lie To Me (Denial)9. Who We Are
4. Let It Burn10. Best Is Yet To Come
5. Buried Beneath 11. Hymn For The Missing
6. Not Alone

2006 war "End Of Silence", 2009 folgte "Innocence & Instinct" und dieses Jahr folgt "Until We Have Faces". RED geizen mit ihren Veröffentlichungen, umso mehr freut man sich, wenn ein neues Machwerk das Licht der Öffentlichkeit erblickt.

Und es lohnt sich jedesmal aufs Neue! 2006 durfte ich die Amis auf der CRN in Ennepetal livehaftig sehen und es war ein Genuss. Diese Mischung aus Industrial, Metal, NuMetal, und Streichersounds funktionierte einwandfrei. Glücklicherweise konnte bisher auf den CDs der Druck von der Bühne mit ins Studio genommen werden. So geht's auf Feed The Machine dann auch gleich mit viel Druck wieder rein in Dreher #3. In der letzten RED-Review wurde gefragt, ob es ratsam wäre, so beharrlich und dauerhaft auf ein und derselben Erfolgsschiene zu fahren. Dies wurde mit JA beantwortet und kann auch hier wieder mit JA beantwortet werden. Kritiker mögen den Jungs Ideenlosigkeit vorwerfen. Vielleicht auch Langeweile auf hohem Niveau. Dem stelle ich mich entschieden entgegen. "Until We Have Faces" benötigt genau wie die Vorgängerscheiben ein paar Umläufe, damit man hinter den gewaltigen Gitarrenwänden und Streichern die Feinheiten der Songs erkennen kann.

Red

Wenn man den CD-Titel mal weitläufig mit "Identitätsfindung" übersetzen mag, dann darf man RED attestieren, dass sie ihre Identität gefunden haben. Eine die sie definiert und die auch auf dem Dritten Longplayer wieder von vorne bis hinten Spaß macht. Der Druck stimmt, die Melodien stimmen und der Soundlevel ist enorm. Stimmlich geht's mit singen, screamen und shouten durch die 11 Songs.

RED-Fans dürfen hier ungehört zugreifen, Freunde von RAMMSTEIN sollten mal ein Ohr riskieren und alle die auf NuMetal stehen, dürfen RED eine Chance geben. Es lohnt sich. Mit "Until We Have Faces" ist den Jungs vielleicht kein Meilenstein geglückt (das war schon "Innocence & Instinct"), aber ein weiteres Highlight im christlichen Metalbereich und im eigenen "Köchelverzeichnis" auf alle Fälle. 11 Songs - 11 Killers - No Fillers!

Friedemann Schmidt, (Artikelliste), 17.04.2011

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