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| 1000 km bis zum Meer, Die Opposition, 2008 |
| Eugen Urlacher |
Bass |
| David Rempel |
Keyboards |
| Jini Meyer |
Vocals |
| Jan Zimmer |
Drums |
| Hendrik Oberbossel |
Guitars, Vocals |
| Produziert von: Götz von Sydow |
Länge: 50 Min 32 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Solang es noch geht | 8. Ja ja |
| 2. 1000 km bis zum Meer | 9. Was ist mit mir? |
| 3. Soll das etwa alles sein? | 10. Alles wird gut |
| 4. Unsterblich | 11. Von jetzt an |
| 5. Hier bin ich | 12. Was sag' ich jetzt? |
| 6. Du gehst jetzt besser | 13. Abschied |
| 7. Zeichen | |
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Soviel ist einmal sicher: Vor gar nicht langer Zeit hätte mich die Redaktion mit der Besprechung eines solchen Deutschrock-Albums unmissverständlich in die Wüste geschickt und hinterher gefragt, ob ich noch ganz easy auf der Platte bin und allen Ernstes das Teil im Home of Rock hochladen möchte. Damals wie heute lautet die Antwort eindeutig ja. Warum?
Skeptisch wie immer habe ich dieses Album mit dem Titel "1000 km bis zum Meer" eingelegt und war dennoch bei der ersten Nummer Solang es noch geht vom Gesang beeindruckt. Respekt! Jini Meyer sieht nicht nur gut aus, sie kann zudem sehr, sehr gut singen. Die Band fährt einen erstaunlich dynamischen Sound, so dass sich auch ein Oldschool-Rocker hin und wieder ein Schmunzeln nicht verkneifen kann. Okay, bei meinem werten Kollegen Fred dürfte der Spaß jetzt aufhören, aber der Home of Rock SILBERMOND-Verehrer Friedemann Schmidt müsste auch hier ein Leuchten in die Augen bekommen. Jetzt der wichtigste Hinweis: Ich habe mehr Ahnung als die beiden Schreiberlinge und LUXUSLÄRM schlagen zwar in ein und dieselbe Kerbe wie SILBERMOND, sind aber um einiges besser.
[Wo ist eigentlich die nächstgelegene Wüste? Fred]
Noch beeindruckender ist die Tatsache, dass sich sämtliche Klischees auf dieser Scheibe im Rahmen halten und wir in der Folge kaum einen Ausfall zu beklagen haben. Ich "oute" mich als Weichspüler und Unsterblich, groove zu Ja Ja und lausche darüber hinaus interessiert der einen oder anderen Story. Nicht wirklich alles mag von der Band selbst stammen, die Zusammenarbeit mit dem Komponisten und Produzenten Götz von Sydow wird ein paar Eingaben von außen beinhalten. Macht aber nichts, denn der Erfolg scheint der Formation Recht zu geben.
Resultierend aus einer Coverband namens BLUE CINNAMON hat sich hier eine leicht konsumierbare, kommerziell veranlagte Truppe entwickelt, der man in letzter Konsequenz ein geiles Album bescheinigen muss. Die Pfeifen von SHARP PRACTISE haben einen Preis gewonnen, wofür auch immer. LUXUSLÄRM wurden 2007 zur besten Newcomer Band in Nordrhein Westfalen gewählt und ernteten den deutschen Rock- und Pop-Preis 2008. Eigentlich bin ich diesbezüglich viel zu wenig bewandert, sondern ich habe einfach nur vier Underberg getrunken und mich hinreißen lassen, in diese Scheibe reinzuhören. Es bleibt dabei: Das ist ein geiles Album außerhalb der ansonsten bei uns so üblichen Genres. Wer also auf EVANESCENCE, SILBERMOND, JULI oder ähnliches steht, bekommt hier derzeit das bessere Album von LUXUSLÄRM!
[Was vier Underberg und eine hübsche Frau aus einem früheren Prog-Rocker machen können… Red.]
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