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| In A Perfect World, Inside Out, 2011 |
| Göran Edman |
Vocals |
| Nils Erikson |
Vocals, Keyboards |
| Krister Jonsson |
Guitars |
| Lalle Larsson |
Keyboard, Backing Vocals |
| Marcus Liliequist |
Drums |
| Jonas Reingold |
Bass, Backing Vocals |
| Produziert von: Jonas Reingold |
Länge: 58 Min 01 Sek |
Medium: CD |
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| 1. 1969 | 5. There's Nothing Wrong With The World |
| 2. Turn It Up | 6. Bite The Grit |
| 3. The World Is Caving In | 7. When Fear Came To Town |
| 4. Can't Take It With You |
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Danke, Mr. Reingold. Wenn der große Mastermind Roine Stolt schon nicht in der Lage ist, eine neue Studio-CD auf den Markt zu bringen, dann ist wenigstens auf seine Mitstreiter Verlass. Und dafür DANKE. Während der denkende und kreative Kopf der Blumenkönige mit dem Nebenprojekt TRANSATLANTIC um die Welt tingelt und nebenher noch Live-CDs seiner Hauptband veröffentlicht, hat sich Jonas Reingold in sein Kreativstübchen gesetzt und den Nachfolger zum superben "Who's The Boss In The Factory" für den Lasertaster fertig gestellt.
Und es ist ein richtig guter Nachfolger geworden. Schon der Opener 1969 ist nicht nur das längste Stück auf dem neuen Dreher, es ist auch eine Verbeugung vor dem Progrock der 70er-Jahre. Wer genau hinhört, wird das Eingangsthema in unterschiedlichen Varianten immer wieder entdecken, was den Song spannend macht. Sogar ein alter Gospelsong bekommt für ca. 5 Sekunden einen Platz. Alte GENESIS, SPOCK'S BEARD, ein bisschen PINK FLOYD und natürlich auch THE FLOWER KINGS lassen grüßen. In den folgenden Songs öffnet Jonas Reingold das Schatzkästchen der Vielfältigkeit, was wiederum den Charme des gesamten Albums ausmacht. Turn It Up ist eine Huldigung an YES, PINK FLOYD und ein bisschen BARLEY JAMES HARVEST. The World Is Caving In beginnt ruhig, verspielt und hätte durchaus auch von den Blumenkönigen stammen können, bis - ja genau - bis das Lied Fahrt aufnimmt. Leicht metallische Anklänge bahnen sich ihren Weg hin zum hymnischen Refrain. Can't Take It With You ist irgendwie abgedreht und lässt den Hörer schmunzeln, wundern und erstaunlicherweise im Takt mitwippen.
Wie sangen AEROSMITH damals: "There's something wrong with the world today, I don't know what it is." KARMAKANIC sehen das etwas anders und lassen "There's nothing wrong with the world" sanft starten, bevor es zu einer metallischen Schnellstraße wird. So langsam bekomme ich den Eindruck, dass Hr. Reingold diese Ader bei seinem Hauptgeldgeber nicht so richtig ausleben darf. Bite The Grit beginnt mit einem leicht beatlesken Einstieg, bevor die riffenden Gitarrentöne im Konglomerat mit dem Rest der Band dem Stück einen neuen Weg weisen.
Kann man das noch toppen? Man kann, wenn man das letzte Lied When Fear Came To Town nennt und dem Lagerfeuer-Springsteen-Feeling nach und nach andere Aspekte wie Farbtupfer hinzufügt. So wächst der Song Stück für Stück, verliert dabei aber nichts von seiner smoothig, lässigen Struktur. Das ist ganz großes Kino für die Ohren zum Schluss.
Somit bleibt unterm Strich ein wiederholt saugutes Album vom Bassisten der Blumenkönige, welches wir dankbar zur Überbrückung bis zu deren nächsten Veröffentlichung in den CD-Player schieben.
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