HoR Logo kl CD-Review:

Logo Ivanhoe

Lifeline

Logo Home-of-Rock
Startseite > CD-Reviews > Ivanhoe > Lifeline

Link Homepage:
Offizielle Ivanhoe Homepage
Link Homepage:
Ivanhoe @ MySpace.com
Link Kaufen:
www.amazon.de
Link Plattenfirma:
Silverwolf Productions
Link Promotioncompany:
SPV
Mehr Info:
All Music Guide (englisch)

Unser Disclaimer
Lifeline
Lifeline, Silverwolf Productions, 2008
Mischa Mang Vocals
Achim Welsch Guitars
Gio Soulas Bass
Chuck Schuler Guitars
Richie Seibel Keyboards
Sebastian Brauchle Drums
Länge: 51 Min 38 Sek Medium: CD
1. Lifeline6. Time Machine
2. Mad Power7. Finally
3. Schizophrenic8. You'll Burn
4. Suffering9. Cheops
5. Angels Hologram

Ich muss sagen, dass ich seit meiner Zugehörigkeit zum Home of Rock den einen oder anderen Gedanken zu musikalischen Veröffentlichungen losgelassen habe und viele neue sowie gute Bands kennen gelernt habe. Es ist fast schon unheimlich, immer wenn ich glaube, eine ganz neue Band vor mir zu haben, stelle ich fest, dass diese schon einiges veröffentlicht hat oder zumindest das Debütalbum schon abgehakt wurde.
Genauso geht es mir mit IVANHOE. Hiermit ist jetzt nicht der edle Kreuzritter gemeint, der um die Liebe zu Rowena kämpft und dabei u. a. auch Robin Hood kennen lernt, nein, hier geht es um eine Band aus dem Süden der deutschen Republik, die mit "Lifeline" bereits ihr fünftes Studioalbum vorlegt. Was mir auf den ersten Blick auffällt sind zwei Dinge: Zum einen der Albumtitel, der auch auf Neal Morses neuestem Album leuchtet und zum anderen das Cover. Das Mädel, welches dort so traurig und in sich gekehrt hockt, zierte bereits auch die Front von EVERGREYs "Torn" und DARK SKYs "Empty Faces". Das nenne ich dann mal Mehrfachverwertung. Vielleicht war es dem Künstler auch gar nicht bekannt, dass hier drei Alben mit der gleichen Dame recht zeitnah veröffentlicht werden.

Egal, wir kümmern uns hier ja nicht um Gemälde, sondern um Musik. Und die hat es bei dem Sextett in sich. Früher sollen sie in eine Schublade mit DREAM THEATER geworfen worden sein und als die deutsche Antwort auf die Amis gegolten haben. Davon haben sie sich aber mit diesem Silberling distanziert. Sicherlich zieren hier und da noch progressive Anleihen den Gesamtsound der Band, die bei gutem Willen auch an die Frickelkönige erinnern, aber im Großen und Ganzen macht man guten, treibenden Metal, der sehr druckvoll den Weg in die Gehörgänge nimmt. Wenn ich IVANHOE einordnen müsste, dann wohl eher bei den Herren von SYMPHONY X in einer nicht ganz so komplexen Variante. Nehmt einfach ein paar der Frickelparts heraus und man kommt zu IVANHOE.
Mit Mischa Mang hat man lange nach dem einen Sänger gesucht, den man haben wollte. Der macht seine Sache sehr gut, auch wenn er in den hohen Shouts sehr kämpfen muss. Schmälert den gesamtpositiven Eindruck aber nur geringfügig. Es wird mit jeder Menge Wut und Power nach vorne gespielt, ohne Einbußen bei der Melodie hinnehmen zu müssen. Neben sattem Doublebass-Geballer gibt es auch durchaus ruhige Momente, die aber nicht in balladeske Gefilde abdümplen [Ruhrpott!, Jogi]. Gitarre und Bass geben dem Ganzen noch den nötigen Druck und das Keyboard kann dezente, aber wirkungsvolle Akzente setzen.

Songs besonders hervorzuheben erübrigt sich, weil 51 Minuten insgesamt ohne großartige Durchhänger durch die Boxen jagen. Es sollte mich wundern, wenn diese Jungs nicht bald noch mehr auf sich aufmerksam machen. Wer SYMPHONY X und auch die schon erwähnten EVERGREY mag, sollte hier mal ein lauschiges Ohr riskieren.

Friedemann Schmidt, (Artikelliste), 01.11.2008

Sagt uns die Meinung zu diesem Artikel oder ergänzt oder verbessert ihn:

Startseite > CD-Reviews > Ivanhoe > Lifeline

 
© Home of Rock 2001 - 2008, Impressum