|
|
| Narcotica., ProgRock Records, 2008 |
| Cage |
Instruments |
| Viggo Domino |
Voice |
|
Länge: 69 Min 58 Sek |
Medium: CD |
|
 |
 |
| 1. Dark Highway | 5. Narcotica |
| Part 1: Transmission | 6. A Beautiful Desaster |
| Part 2: Before First Light | 7. Dark Highway |
| 2. Shine On | Part 3: New Rome |
| 3. Scars And Dust | Part 4: Take The Blood |
| 4. Pornocopia | |
 |
Im 2006 gegründet und ein Jahr später das Debüt "Alcoholocaust" vorgelegt. Die Rede ist vom Duo Cage und Viggo Domino, die sich INVISIGOTH nennen. Der eine, Cage, ist spielerisch für die komplette Instrumentierung, mit Ausnahme der Schlagzeugspuren, denn die kommen auch auf dem Folgewerk "Narcotica." komplett aus der Dose, verantwortlich. Hatte man sich auf dem Vorgänger noch eines Herrn namens Gizzi bedient, der ein paar Percussions beisteuerte, scheint es dieses Mal so, dass wirklich alles alleine auf das Konto von Mr. Cage geht. Weder Cover noch Waschzettel weisen einen weiteren Musiker aus, außer natürlich den Sänger Viggo Domino. Dieser hat sich im Vergleich zum Vorgänger gesteigert und man darf nicht verschweigen, dass er schon auf "Alcoholocaust" einen recht vielseitigen Eindruck machte.
In der Musik ist wirklich nichts unmöglich, denn INVISIGOTH verarbeiten auf dieser Scheibe erneut orientalische Klänge aus dem mittleren Osten und vereinen diese stellenweise mit Popmusik der 80er-Jahre. Doch keineswegs ist das eine Aufforderung zum Dancen, nein, Cage will den Hörer vollmundig auf eine musikalische Reise mitnehmen. Am besten per Kopfhörer. Ob dieser allerdings wirklich notwendig ist, um versteckte Sounds zu entdecken, bezweifele ich letztlich doch.
"Narcotica." weist einen besseren Sound auf, ohne Frage. Knapp 70 Minuten sind eine Menge Holz. Dabei umrahmt The Dark Highway mit seinen vier einzelnen Parts die übrigen Stücke. Die Teile 1-3 versetzen den Hörer zurück ins Debüt, soll heißen: Eigentlich nichts Neues! Die Melodien gleichen sich ein ums andere Mal. Gerne möchte man glauben, dass es sich um eine Fortsetzung der Ideen handelt, doch schließlich ist es nichts anderes, als ein Aufguss von "Alcoholocaust". Teil 4 lässt ein wenig PINK FLOYD durchschimmern und macht die Nummer dadurch interessant.
Konnten wir auf dem Erstling der Formation noch SAGA-Einflüsse wahrnehmen, so ist es dieses Mal MANFRED MANN'S EARTH BAND, die sich in Pornocopia wieder findet. Und genau hier weiß Viggo Domino zu überzeugen. Doch der Rest des Albums erscheint verwirrend ohne jeglichen roten Faden. INVISIGOTH verbuchen für sich das Recht, sich an keine Regeln halten. Dann müssen sie allerdings auch damit rechnen, dass man sie zum einen nicht ein- bzw. zuordnen kann, und zum anderen ihre Kompositionen so beim Fan ankommen, als wenn sie weder Fisch noch Fleisch darstellen. Deswegen: Erneut nicht schlecht, aber auch nicht wirklich gut!
Sagt uns die Meinung zu diesem Artikel oder ergänzt oder verbessert ihn:

|