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| Land Of The Free Part 2, Steamhammer/SPV, 2007 |
| Kai Hansen |
Vocals, Guitars |
| Henjo Richter |
Guitar |
| Dirk Schlächter |
Bass |
| Daniel Zimmermann |
Drums |
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Länge: 66 Min 12 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Into The Storm | 7. Empress |
| 2. From The Ashes | 8. When The World |
| 3. Rising Again | 9. Opportunity |
| 4. To Mother Earth | 10. Real World |
| 5. Rain | 11. Hear Me Calling |
| 6. Leaving Hell | 12. Insurrection |
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Verdammt, immer dieses Part 2-Gemache in letzter Zeit. Was hat's damit auf sich? Haben MOTÖRHEAD jemals überlegt "Ace Of Spades" Part 2 auf den Markt zu bringen?
Hier bei den Teutonen im True-Metal-Land ist es ja seit "Keeper Of The Seven Keys" in Mode. Nicht mit wirklich großem Erfolg, sei dabei gesagt.
GAMMA RAY liefern nun "Land Of The Free II" ab. Generell für mich ein Grund zum Weghören. Meine Güte, "Land Of The Free" war damals ein Meilenstein in der GAMMA RAY-History, Kai Hansen kehrte bei diesem Album wieder an die Vocals zurück, das Album etablierte die Band endgültig als eine der ganz großen im (Power-)Metal. Und nun? Teil 2. Toll. Leichenfledderei. Nun machen wir ganz schnell die "Legacy" mit 'nem schnell geschluderten Album hin, kaufen wird's eh jeder, weil es ja "Land Of The Free II" ist. Muss ja gut sein, wenn nicht besser.
Meine Theorie wird jetzt von diesem Album selbst ad absurdum geführt. Scheiß auf den Namen, die Jungs haben ein Killeralbum hingelegt. In der Tat ein würdiger Nachfolger für den ursprünglichen Namensgeber.
Hier trampelt die Doublebass bis zur Extase (To Mother Earth, Leaving Hell), da singen die Doppelgitarren dass die "Eiserne Jungfrau" nur noch weint, weil sie so was, selbst mit 3 Gitarren, nicht mehr schafft (From The Ashe). Das 11-minütige Insurrection ist der Hammer. Steve Harris und Co. würden wahrscheinlich für solch einen Song Eddie gegen den Autor dieser Noten tauschen. Bei Rain höre ich rifftechnisch Victor Smolski als deutlichen Paten. Egal, genialer Chorus. Empress (alte ACCEPT), Opportunity (mächtig und schleppend), Real World (alte Kiske-Helloween). Toll.
Kai Hansen strapaziert seine Stimmbänder in Richtung HELLOWEEN, und damit meine ich die "Judas EP". Ich mag Kais Stimme. Ich war traurig, als er das Mikro an Michael Kiske abgab. Genauso traurig war ich, als Dickinson Di'Anno ablöste.
Ich mag halt Sänger, die eine eigene stimmliche Klangfarbe haben, und sich nicht wie die 100ste Kopie der Kopie anhören.
Der Mitsinganteil auf dieser CD liegt bei 90%, jeder Song geht ins Ohr und von dort direkt in den Nacken, allerdings ohne peinlich zu wirken, wie es leider so oft bei deutschen Bands, gerade textlich, passiert. Die feine, druckvolle Produktion liefert ihren Anteil. Kai Hansen ist stimmlich auf seinem Höhepunkt, die Band scheint vor Spielfreude nur so zu strotzen.
Genial!
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