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| Head Over Heels, Atom Records, 2009 |
| Anja Schirmer |
Vocals |
| Michael Wachelhofer |
Bass, Keyboards & Vocals |
| Stefan Wachelhofer |
Guitars & Vocals |
| Hannah Wachter |
Drums & Percussion |
| Produziert von: Cornerstone |
Länge: 54 Min 35 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Something To Say | 8. Changed |
| 2. Regret | 9. Something In The Way |
| 3. Leave | 10. Fade Away |
| 4. Ready To Go | 11. Stefania |
| 5. Crisis | 12. Regret (US Radio Version) |
| 6. Better Than You | 13. Fade Away (US Radio Version) |
| 7. I Can't Even Say No | |
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Also gut. Was haben wir denn hier? Ein Album. "Head Over Heels". Okay, okay. Und von wem ist das? CORNERSTONE. Cornerstone? Die haben aber nichts mit dem gleichnamigen, US-amerikanischen, christlichen Musikfestival zu tun oder? Nee - haben sie nicht. Okay, okay. Dann ist das bestimmt diese dänische Band, oder? Nee - ist es nicht. Es ist diese ebenfalls unter CORNERSTONE firmierende, österreichische Band.
So ist das also? Okay, okay. Ist ja auch ein tolles Wort: Cornerstone. Klingt schon cool. Cornerstone. Ins Deutsche übersetzt wäre das dann… sowas wie Eckstein oder? Ja - sowas in der Art wie Eckstein. Okay, okay. Eckstein. Eckstein? Da gab es doch diesen Kinderreim. Wie ging der denn noch mal? Irgendetwas mit verstecken, oder? Ja, ja - genau. Mit Zählen und Verstecken:
Eins, zwei, drei vier Eckstein,
alles muss versteckt sein.
Ob die da wohl dran gedacht haben? Also an den Reim. Ich meine, als die damals die Band gegründet haben. Ob der denen damals präsent war? Wenn man "Head Over Heels" hört, könnte man es zumindest vermuten. Aber eins nach dem anderen.
Zunächst gilt es festzuhalten, dass CORNERSTONE hier ihr selbstproduziertes Debutalbum vorlegen. Gesungen wird dabei durchgehend in Englisch, ohne große Schnitzer was Grammatik, Vokabular oder Aussprache angeht - sehr zur Erleichterung des Rezensenten. Kleine Notiz am Rande: Seit der Arbeit an dem Album hat sich das Line-Up geändert. Ersetzt wurde Drummerin Hannah Wachter durch Martin Key.
Der Sound ist insgesamt ziemlich gitarrenlastig, rockig, popig, teilweise auch wehmütig. Ab und zu meint man R.E.M. im Hintergrund zu hören.
Mit Something To Say gelingt ein mehr als ordentlicher Einstieg in das Album, Stefania und Crisis sind sanftere Stücke, Something In The Way (weder verwandt noch verschwägert mit dem NIRVANA-Klassiker) startet mit einem netten Gitarrensolo, wird später ziemlich schwermütig. Regret und Fade Away sind doppelt zu hören: Jeweils als Album- und als etwas knackigere Radio-Version. Alles schon ganz gut oder besser. Und dann passiert… Nichts! Gar nichts. Man sitzt da, man hört zu, man wartet auf irgendeinen Knalleffekt und er kommt nicht. Niemand startet durch, niemand ragt heraus, niemand will sich abheben. Die Ecksteine wollen versteckt sein!
Es fängt bei Anja Schirmer an, die sich immer wieder zu zügeln scheint wenn ihre Stimme gerade Fahrt aufnehmen will, es geht mit den Gitarren weiter - ab und zu horcht man bei einem Solo auf und hat dieses jetzt-geht's-los-Gefühl und dann ist das Solo plötzlich zu Ende - und es endet mit den Songs selber, die immer wieder dann eine Pause einlegen und Tempo rausnehmen, wenn sie gerade anfangen mitzuziehen.
So ist den vier Österreichern ein durchaus interessantes Debut gelungen, auf dem die Band als ganzes und die einzelnen Mitglieder aber anscheinend nicht alles zeigen wollen, was sie drauf haben. Versteckte Ecksteine eben. Oder so.
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