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| El Dorado, Hipster Records, 2009 |
| Antje Henkel |
Klarinette, Tenorsax |
| Carsten Wegener |
Tzoura, Munharmonika, Glockenspiel, Maultrommel, Kontrabass |
| Christopher Blenkisop |
Gitarren, Ukulelen, Uoud, Kalimba, Baglama, Gesang |
| Daniel Friedrichs |
Violine, Mandoline |
| Dirk Trageser |
Hackbrett, Gitarre, Gesang |
| Elmar Gutmann |
Trompete, Flügelhorn |
| Henry Notroff |
Klarinette |
| Kerstin Kaernbach |
Violine, Bratsche |
| Kiki Sauer |
Akkordeon, Indisches Harmonium, Gesang |
| Kruisko |
Akkordeon, Marimba |
| Lüül |
Banjo, Gitarre |
| Rike Lau |
Cello |
| Uwe Langer |
Posaune, Euphonium, Trompete |
| Gäste: |
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| Jürgen Speedy Schäfer |
Kontrabass |
| Klaus Wagner |
Percussion, Monochord, Orgel |
| Produziert von: Christopher Blenkinsop & Klaus Wagner |
Länge: 46 Min 08 Sek |
Medium: CD |
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| 1. 'Uz | 7. Solitaire |
| 2. Adieu | 8. Stern am Ende der Welt |
| 3. Welcome To My World | 9. Six Green Bottles |
| 4. La Zona Drom | 10. El Dorado |
| 5. Atchafalaya | 11. Kaukapol |
| 6. Arcanul | 12. Bound For Morning |
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Na, richtig gezählt? Ja, auch mit den zwei Gastmusikern kommen wir nur auf 15 offizielle "Hippies" - aber wer will schon so kleinlich sein, bei einer Band, die seit Ende des letzten Jahrhunderts eindrücklich den kulturellen Multikulti-melting-pot Berlins verkörpert. "El Dorado" ist das neunte Album der Hippies (dabei erst das dritte, das sie im Studio aufgenommen haben). Und wie alle ihre Vorgänger treffen wir wieder auf jenen typischen Hippie-Klangteppich, den sie bei ihren Live-Auftritten bis zu Ekstase ausbreiten.
Inzwischen spielen sie beinahe rund um den Globus, haben sich sogar in Frankreich eine hartgesottene Fangemeinde erspielt und waren im Februar/März des Jahres zu einer ausgedehnten Tour durch die deutschen Clubs unterwegs um ihre neue CD vorzustellen.
Ihr Global-Feten-Sound hat sie berühmt gemacht - was im Studio zeitlich begrenzt und durcharrangiert ist, kann im Eifer der Live-Konzerte schon mal gehörig durcheinander geraten - bei so vielen Musikern möchte schließlich jeder sein Solo genießen - und wenn die Rhythm-Section einmal loslegt, ist sie nur schwer zu bremsen. Da wird dann locker ein 4-Minüter zu einer Prog-verdächtigen Länge erweitert, ohne dass es jemand zu stören scheint.
Mit "El Dorado" nehmen uns die 17 HIPPIES wieder mit auf ihren Lieblingstripp durch die Welt und packen sich aus jeder Region der Welt ein bisschen was in den musikalischen Koffer, den sie dann vor unseren Augen öffnen: türkische Rhythmen gespickt mit hessischen Sprachfetzen, traditionelle rumänische oder moldawische Melodien in Acoustic-Krautrock-Gefilden, 9/8-Takte über indische Elefanten, melancholische mexikanische Nächte, Rumba, Swing, Cajun, französische Akkordeonklänge, traurige englische Balladen im Stil von Ralph McTell oder Kinderlieder, die zu Fetenhits mutieren. Ob Mariachi, Marlene Dietrich, Balkan oder Liedermacher-Sehnsucht - ihre Themen sind genauso vielfältig wie ihre Musik.
Und doch hält das alles ein geheimnisvolles 17-Hippie-Band zusammen. Auch das neue Studio-Album klingt nicht viel anders als die Vorgänger, und das ist durchaus als Markenzeichen zu verstehen! Viele kleine Highlights im Arrangement kommen dabei erst in den Studioaufnahmen zur Geltung. Doch ihr persönliches, musikalisches Eldorado haben die Berliner Musiker wohl längst erreicht: Was kann schöner sein, als überall Menschen mit seiner Musik zu Freudentänzen hinzureißen und ihnen das Gefühl zu vermitteln, dass wir alle irgendwie zusammen gehören...
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