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| Live - Highwayman, Alligator Records, 2005 |
| Tinsley Ellis |
Vocals, Guitars |
| Todd Hamric |
Keyboards, Background Vocals |
| The Evil One |
Bass, Background Vocals |
| Jeff Burch |
Drums |
| Produziert von: Tinsley Ellis & Bruce Iglauer |
Länge: 79 Min 07 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Introduction (Steve Chapman) | 7. The Next Miss Wrong |
| 2. To The Devil For A Dime | 8. The Last Song |
| 3. Highwayman | 9. Leavin' Here |
| 4. A Quitter Never Wins | 10. Pawnbroker |
| 5. Real Bad Way | 11. The Axe |
| 6. Hell Or High Water | 12. Double Eyed Whammy |
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Mit "Live - Highwayman" setzt Tinsley Ellis (Jahrgang 1957) konsequent das fort, was er mit "Hell Or High Water" (Telarc, 2002) und ganz besonders mit "The Hard Way" (Telarc, 2004) bereits vorgelegt hat.
War ich schon hoch erfreut über die letzten beiden Alben, sind die Erwartungen hochgeschraubt, diesen Texasblueser auch einmal live zu sehen. Zumindest "versüßt" einem diese Live-CD das Warten.
Eröffnet wird dieses hervorragende Album mit To The Devil For A Dime, einem Slowblues-Song der ersten Güte mit glasklarer Gitarre und Wah-Wah Pedaleinsatz. Die exzellente Begleitband ist vom ersten Ton an auf der Höhe der Dinge.
Ellis ein wenig soulgetränkte Stimme passt zu seinen Songs und seinem Gitarrenspiel. Der Mann weiß sich auch gesanglich auszudrücken. Tinsley Ellis hat in seinen Songs diese groovenden Momente, die dieses bekannt Fußwippen verursachen (z.B. Highwayman).
Richtig festen Bluesboden unter den Füßen haben Ellis & Band bei seinem selbstkomponierten A Quitter Never Wins. Dieser Song ist auch auf Jonny Langs Album "Lie To Me" zu hören.
Beim keyboardgetränkten Real Bad Way spielt Ellis fast das gesamte Lied über ein mitreißendes Solo, bis zum letzten Ton, den aber dann Jeff Burch an den Drums setzt.
The Evil One am Bass trägt Hell Or High Water vom Anfang bis zum Ende des Songs und sein Bass bringt auch den nächsten Song The Next Miss Wrong, eine Up-Tempo Nummer, nach vorne.
Das 10-minütige Pawnbroker ist wohl eines der zentralen Stücke auf dieser CD. Von solch einem Stück Musik können sich andere mehrere Scheiben abschneiden. Die fließenden Keyboardlinien kommen hier toll zu Geltung. Hervorragend, der Song.
Unter anderem R&B/Soul-Feeling liefert Tinsley Ellis am Ende der CD ab. Partystimmung, bei der auch getanzt werden darf. Diesen einen Ton, den Tinsley Ellis im letzten Song spielt und wie er ihn variiert, das ist schon klasse. Das direkt folgende Keyboardsolo hat es in sich, Ellis begleitet in einer Art "funky-way". Auch die Wiederholung einer Tonfolge auf der Gitarre macht hypnotisch.
Hier und da lässt Tinsley Ellis es auch swingen.
Nebenbei bemerkt, handelt es sich bei "Live - Highwayman" um den Mitschnitt eines Konzertes aus dem "Chord On Blues" St. Charles, Il.
Zusammenfassend ist "Live - Highwayman" eine der gelungensten Blues-Live-CDs diesen Jahres. Tinsley Ellis, ein Blueser dem wesentlich mehr Öffentlichkeit gebührt.
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