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The Stone Roses:

Second Coming

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Second Coming
Second Coming, Geffen Records, 1994
Ian Brown Vocals
John Squire Guitar
Gary Mounfield Bass
Simon Dawson Keyboards
Robbie Maddix Drums
Produziert von: Simon Dawson & Paul Schroeder Länge: 66 Min 27 Sek Medium: CD
1. Breaking Into Heaven (11:18)7. Begging You (4:56)
2. Driving South (5:09)8. Tightrope (4:30)
3. Ten Storey Love Song (4:29)9. Good Times (5:38)
4. Daybreak (6:46)10. Tears (6:53)
5. Your Star Will Shine (2:56)11. How Do You Sleep (4:55)
6. Straight To the Man (3:11)12. Love Spreads (5:46)

Ich möchte heute den wahren Helden des "New Britpops" ein paar Zeilen spendieren : THE STONE ROSES.

1985 in Manchester gegründet, veröffentlichte die Band ihr erstes Album 1989.
Das zweite Album "Second Coming" erschien erst fünf Jahre später, da die Band einen langjährigen Rechtsstreit mit dem Silverton Label austragen mußte.

Als ich ca. 1990 das Video zu Fools Gold auf MTV sah (ja, solche Musik wurde da mal gespielt), war ich zugleich fasziniert wie auch verwirrt. Dieser merkwürdig klingende Dancegroove war in der Rockscene doch ungewöhnlich, war jedoch kein Drumloop. Heute wird gerade dieser Groove häufig im Hip-Hop verwendet.

"Second Coming" sprudelt förmlich vor Experimentierfreude. Der Opener Breaking into heaven beginnt erstmal mit vier Minuten Dschungelgeräusche um dann in eine typische Stone Roses Rocknummer überzugehen.
Driving South macht dort munter weiter, es rockt, es kracht und scheppert und vor allem, es groovt wie verrückt.

In Ten storey lovesong und Your star will shine zeigen sie ihre popige Seite, und Tightrope erinnert mich an eine zugekiffte 70er Jahre "wir sind gut drauf" Nummer.

Den beiden Kreativköpfen, Sänger Ian Brown und Gitarrist John Squire, wurden beim Aufnehmen der Platte wohl jede Menge Freiräume zugestanden, denn die Songs stecken voller abgedrehter Ideen, ohne das sie dabei überladen oder aufgesetzt klingen.

1995 verließ John Squire die Band, kurze Zeit später verkündete die Band ihre Auflösung.

An dem großaufgelegten Britpop-Hype um Oasis, Blur, Pulp und Konsorten, konnten The Stone Roses nicht mehr partizipieren.
Vielleicht zum Glück. The Stone Roses klangen so, wie Oasis gerne klingen möchte und, wiederum zum Glück, nie klingen werden.

P.S.: falls es die Band doch wieder geben sollte, wäre ich über Informationen dankbar.

Frank Buske, (Artikelliste), 04.10.2002

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