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CD-Review:
The Midnight RamblersNice Boys ... Don't Play Rock'n'Roll! |
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Manchmal ist ein Review schwer. Wenn zum Beispiel die Musik zwar gefällt, aber den eigentlichen Horizont übersteigt und man einige, öööhm, wohlriechende Inspirationszigaretten braucht, damit einem die richtigen Worte für den Sound einfallen. Aber manchmal ist es so einfach. Es reichen drei, vier Bier, Kopfhörer und ein heißer Sommerabend. So wie heute. Vor ein paar Tagen erzählt mir unser Kollege Epi, dass er noch einige CDs seiner alten Band THE MIDNIGHT RAMBLERS im Keller gefunden hat. Die Band gibt es in der Form nicht mehr, ich hab das Teil natürlich schon lange, und jetzt kam ihm die Idee, dass man diese Restbestände doch eigentlich an unsere Leser verscherbeln könnte. Und dann hat er einen Preis genannt, der ganz knapp über dem einer Klorolle bei ALDI gewesen wäre. Ja freilich, sonst noch was? Natürlich bieten wir die CD gerne an (Begründung später), aber unsere Leser sollen gefälligst blechen. Und zwar kräftig. Ich meine, immerhin müssen wir unseren aufwändigen Lebensstil irgendwie finanzieren. Sex & Drugs & Rock'n'Roll sind nicht billig. Und von diesen Dingen brauchen wir üppig. Nach zähen Verhandlungen haben wir uns auf satte 10 Euro pro CD geeinigt und eines sag ich Euch: Viele Exemplare gibt es nicht mehr. Wenn wech, dann wech und neue werden nicht mehr gemacht! Und jetzt zur Musik. Der Eberhard schreibt seit über zwei Jahren für uns Artikel. Und wenn man sich die Liste der geschriebenen Beiträge anschaut, dann sieht man recht deutlich, was das für ein Geisteskind ist. Just to name a few: Barry McCabe Band, Company Of Snakes, Black Crowes, D-A-D, Dogs D'Amour, Dylan, Gallagher, Dusters, Lance Keltner, Quireboys, Mitch Ryder, Steve Schuffert, Rob Tognoni, Yayhoos, Ron Wood. Noch Fragen? Machen wir also jetzt den musikalischen Dreisatz: Epi hört zum großen Teil die gleiche Musik wie Fred. Ist gleich: Epi wird nie Freds Platten klauen, denn die hat er ja eh schon im eigenen Regal stehen. Und umgekehrt. Und die Wurzel daraus: Wir beide streiten uns bestenfalls, wer das nächste Bier holt, aber auf keinen Fall über die nächste CD im Player. Das kann man auch in unseren "Playerverstopfern" nachlesen. Vor etlichen Jahren hat sich der Schmidt dann einige andere Spinner zusammengesucht, darunter mit einem gewissen Till Langhorst den wohl gnadenlosesten Status Quo-Fan überhaupt (über 200 Konzerte!), und sie haben ihre Rock & Roll-Combo gegründet und THE MIDNIGHT RAMBLERS genannt. Vor sechs Jahren haben sie dann die CD "Nice Boys Don't Play Rock'n'Roll" aufgenommen. Drei Cover gibt es. Die Proud Mary in der Drei-Akkorde-Boogieversion, Down At The Doctors von DR. FEELGOOD bzw. Micky Jupp in der Trinkfassung und Seven Days von Dylan. Den Rest hat unser Epi selber gemacht und es ist auf keinen Fall irgendwelcher Rap, Thrash, Gothic oder Ambient Folk dabei. It's only Rock & Roll und ich steh drauf. Aber das wisst Ihr ja eh. So, jetzt habt Ihr eigentlich nur noch die Chance unsere (die vom Epi und meine) Musik NICHT zu mögen - was immerhin möglich ist, denn angeblich sollen sich unter unseren Lesern auch Freunde der anspruchsvollen Musik befinden - oder aber Ihr hört noch kurz in die Soundfiles rein und bestellt dann oder Ihr gehorcht mir direkt und ordert die CD sofort. Als Dr. Claus Hipp des Rock & Roll verspreche ich: Für die Qualität und den Spaßfaktor dieses Produkts stehe ich mit meinem Namen. Diese CD wurde ausschließlich unter Verwendung natürlicher Instrumente und Substanzen hergestellt und garantiert Ihrem Ohr eine gesunde Entwicklung. Fred Schmidtlein, (Impressum, Artikelliste), 01.07.2003
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