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Ten Mile Tide

Flow

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Bärchen Records

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Flow
Flow, Eigenvertrieb, 2001
Brooks Dubose Drums, Vocals
Jason Munning Electric Guitar, Vocals
Marc Mazzoni Mandolin, Lead Vocals, Keyboards
Steve Kessler Violin
Bryan Jayne Bass, Vocals
Justin Munning Acoustic Guitar, Vocals
Produziert von: Ten Mile Tide Länge: 55 Min 13 Sek Medium: CD
1. Remember (4:05)6. Stay With Me (7:07)
2. The Other Girl (4:24)7. Never Gonna Drink Again (4:14)
3. Roll The Top Down (3:51)8. Siddhartha (5:27)
4. San Francisco (7:12)9. Disco Bus (4:09)
5. Blue And Sudden (5:36)10. Facing West (8:55)

TEN MILE TIDE is a San Francisco based acoustic rock band, lese ich auf dem Begleitschreiben. Und sie spielen Pop, Bluegrass und Folk.
Jambands.com schreibt: Irish Funk und CHARLIE DANIELS Blues.
Indiemusic.com sieht Einflüsse klassischer Jam Bands und Listen.com spricht von Jam Rock mit starken Pop Hooks.
Liest sich prima und jetzt gibt es die Meinung von mir auch noch.

Es spricht vieles für Jam Musik, denn zum einen gibt es mit Titeln wie San Francisco, Stay With Me, Facing West wirklich schöne Jam Rhythmen.
Und Roll The Top Down zeigt absolute Jam Band Qualitäten. Diese Nummer kann ich mir sehr gut auf einer PHISH Setlist vorstellen. Herrlich das Zusammenspiel der nicht elektrisch verstärkten Violine und der E-Gitarre.
Bass, Schlagzeug und Piano haben immer die Kontrolle über das Gesamtgefüge. Sie legen ein absolut perfektes und tolles Fundament. Die Lead Lines teilen sich Violine und Gitarre.

Zum anderen ist da auch die ständig wachsende Fan Base. Ich wage die Prognose, dass es nach diesem Debüt Album nicht mehr allzu lange dauern wird und ein Tross wird die Touren begleiten. Ja, ich denke, da wächst eine neue Jam Band heran.

Sie spielen in der Bay Area, (Aha, da kam doch mal DIE Jamband schlechthin auch her).
Und auch an der Ostküste sind ihre High Energy Shows von einer stark wachsenden Fangemeinde begleitet.

Es ist diese Mischung aus dem absoluten Groove, den manchmal irisch klingenden Jams (Facing West) und dem Zusammenspiel von Jason Munning und Steve Kessler. Tolle Gitarren Hooks und Soli und für die Violine gilt das ebenfalls.
Hinzu kommt der Ohrwurmcharakter und die positive Radiotauglichkeit der meisten Songs.
Gleich der Opener Remember etwa. Jam ohne endlose Spielereien. Ich krieg den Titel nicht mehr aus dem Ohr und mit The Other Girl geht es nahtlos weiter.

Das ist die Musik um triste Wintertage aufzuhellen. Um in warmen Sommernächten unter freiem Himmel zu bouncen. Aussagekräftige Lyrics und das, wie schon erwähnte, enorme musikalische Potential dieser Band.

Ich weiß, da wird noch einiges kommen und ich freu mich drauf.

Ulli Heiser , (Impressum, Artikelliste), 14.12.2002

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