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| Circlin' Round A Sun, Taxim, 1998 |
| Olaf Kalemba |
Lead Guitar, Acoustic Guitar, Vocals |
| Heinz Wiskozil |
Lead Guitar, Background Vocals |
| Ulrich "Schwiefi" Schwiefert |
Bass |
| Thomas "Thommy" Holtschoppen |
Keyboards, Organ, Accordion |
| Karl-Heinz "Kalla" Bockholt |
Drums |
| Michael Becker |
Percussion |
| Georg "Schorsch" Ricken |
Trumpet, Flugelhorn |
| Charles "Charly" Eling |
Tenor Sax |
| Reinhard Van Vlodorp |
Alt + Tenor Sax |
| Horst Schulz |
Soprano Sax |
| Michael Arndt |
Background Vocals |
| Jürgen Liebert |
Alt Sax |
| Produzent: Hans-Hermann Pohle, Aufgenommen im Schrooten's Hof, Süchteln-Dornbusch, Januar bis März 1998 |
Länge: 58 Min 05 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Heart & Soul (5:50) | 6. It's All Gone (4:18) |
| 2. Driftin' Apart (5:23) | 7. Waiting (7:25) |
| 3. The Well (8:11) | 8. Between Green & Blue (11:50) |
| 4. Castle On The Hill (6:33) | 9. Magnolia (2:53) |
| 5. Circlin' Round A Sun (5:27) | |
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Dem Debütalbum nachzutrauern blieb nach den ersten Takten keine Zeit. Heart & Soul hat Herz und Seele.
Relaxed und zeitlos kommt der Opener aus den Boxen, immer wieder durch Gitarrenläufe und Bläserorgien unterbrochen.
Treibend geht es dann mit derselben Gitarre weiter bis ich mich beim dritten Song frage: Grateful Dead?
Nein, Schluff Jull.
Dieser Song könnte der Feder der legendären kalifornischen Band entsprungen sein. Ab der dritten Minute halte ich es nicht mehr aus, erst beginnen die Füsse im Takt zu wippen, dann spiele ich Luftgitarre. 'Ne Gitarre wie in besten Lynyrd Skynyrd Zeiten.
Nach der Gitarrenorgie plötzlich wieder Grateful Dead Sound. Ich bin geschafft.
Castle on the hill hört sich an wie Clapton mit Blasorchester. Mann sind die Jungs vielseitig.
Dann der Titelsong, ausdruckstarke Stimme, dezente bis aufmüpfende Trompete, Keyboard und Gitarren mal wieder vom feinsten. Stark.
It's all gone dann wieder so ein Ohrwurm. Harley fahren, die Haare im Wind und diesen Song hören...
Lee Clayton meets Blood Sweat & Tears, so umschreibe ich Waiting. Übrigens, wenn ich andere Bands zitiere, heisst das nicht, das die Schluff's kopieren. Mitnichten. Ihr sollt nur wissen was Euch erwartet.
Between Green & Blue ist dann mein Highlight dieser CD. 12 Minuten vom Feinsten: Besster Westcoast im Stil der Siebziger. Wie kurz können 12 Minuten sein... Aber es gibt ja 'ne Repeat Taste.
Zum Entspannen dann das letzte Stück der Scheibe. "Turn away, you'll never be the same" singen sie in diesem Stück. Stimmt.
Ich bin jetzt Schluffianer oder wie das heisst.Gerne würde ich jetzt CD Nummer 3 beschreiben. Aber leider gibt es die erst in einigen Tagen. Lange kann ich nicht mehr warten.
Im Übrigen, ich habe diese CDs selbst gekauft und bin auch nicht an den Tantiemen der Band beteiligt. Meine Begeisterung für Schluff Jull ist echt. Macht Euch selbst ein Bild und lernt diese faszinierende Mischung aus Westcoast, Rock, Jazz, Funk und Jamming kennen.
Ulli Heiser (Impressum, Artikelliste), 18.03.01
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