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| Now, SPV, 2003 |
| Peter Frampton |
Guitars, Vocals |
| Bob Mayo |
Keyboards, Guitars, Background Vocals |
| John Regan |
Bass |
| Chad Cromwell |
Drums, Percussion |
| Gäste: |
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| Gordon Kennedy |
Guitar, Background Vocals |
| Don Fields |
Acoustic Guitar |
| Jed Leiber |
Keyboards |
| Blair Masters, Chris McHugh |
Percussion |
| Reggie Calloway, Lana Dallas, Irene Revels, Kimmie Rhodes, Wayne Kirkpatrick |
Background Vocals |
| Produziert von: Peter Frampton |
Länge: 60 Min 13 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Verge Of A Thing | 8. I Need Ground |
| 2. Flying Without Wings | 9. While My Guitar Gently Weeps |
| 3. Love Stands Alone | 10. Greens |
| 4. Not Forgotten | 11. Above It All |
| 5. Hour Of Need | 12. No Going Back |
| 6. Mia Rose | 13. Cleveland |
| 7. I'm Back | 14. How Long Is Forever |
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Welche Erwartungen habe ich an ein neues (Studio-) Album von Peter Frampton? Habe ich überhaupt welche?
Seine Solokarriere hat mich - muss ich gestehen - nie sonderlich berührt. Sein Rekord-Opus "Frampton Comes Alive" ließ mich ziemlich kalt, die mit seiner "Voice-Box" verfremdeten Songs fand ich ätzend. Gemocht habe ich aber seine (stets unterschätzte) Gitarrenarbeit und bei HUMBLE PIE seine wichtige Rolle als Gegenpol zu Steve Marriott.
Nun also nach rund neun Jahren das erste Studioalbum nach der eher durchwachsenen CD "Peter Frampton". "Now" hat Frampton im Wesentlichen mit dem seit Jahren bewährten Line-up eingespielt, mit dem er bereits vor drei Jahren das eher flache und wenig mitreißende "Live In Detroit"-Album vorlegte. Mit seinen Jungs und diversen Gästen zog sich Frampton in sein (Heim-) Studio "somewhere in Cincinatti, Ohio" zurück. Und dort nahm er - wie unschwer zu herauszuhören ist - mit modernster Technik die neuen Tracks auf - praktisch alles in Eigenregie inklusive Mix (zur Seite standen ihm als Tonmeisterprofis lediglich Aaron Swihart und Chuck Ainlay).
Perfektionist Frampton setzt durchweg Spitzengeräte ein, darunter auch Produkte seiner Firma "Framptone", die eine Reihe handgemachter High-End-Acessoires entwickelte (die eindrucksvolle Liste ist im Booklet nachzulesen).
Bleibt die Frage, ob dies die fast durchweg selbstkomponierten Stücke veredelt oder nur soundtechnisch "stützt".
Framptons Songwriting ist nicht gerade "klassisch" zu nennen; die Musik auf "Now" gehört großenteils in die Kategorie "Melody Rock der 1980er Jahre". Da gibt es flotte Riffrocker wie den Opener Verge Of A Thing oder das leicht selbstironische I'm Back, hübsche Akustikballaden (z.B. Not Forgotten), ein etwas schwerverdauliches Instrumental (Greens) und soliden Bluesrock (z.B. Flying Without Wings oder No Going Back).
Seinem Freund und Kollegen George Harrison erweist Frampton die Ehre mit einer stark am Original angelehnten Version von While My Guitar Gently Weeps.
Als Co-Autorin wirkt bei zwei wahrlich gefühlvollen Balladen die junge Country-Sängerin Kimmie Rhodes mit, allerdings scheint mir da Framptons ansonsten recht markante und soulige Stimme etwas überfordert zu sein.
Um nicht missverstanden zu werden: Frampton hat ein ordentliches und gefälliges Album vorgelegt; aber diesem fehlen irgendwie die Überraschungsmomente. Gewiss, hie und da "garniert" er Songs mit einer Sitar (I Need Ground) oder der selbstentwickelten "Talkbox" (Hour Of Need). Aber das wirkt bisweilen etwas aufgesetzt. Vielleicht funktionieren ja die Songs auf "Now" live. Im Winter 2003/2004 wollen Frampton & Co. jedenfalls nach langer Pause mal wieder in "Old Europe" auftreten.
P.S.: Laut Plattenfirma sollen die letzten drei Tracks nur auf der deutschen Fassung enthalten sein!
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