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| A Foot Full Of Bullets, Locomotive Records, 2005 |
| Peter Bywaters |
Vocals |
| Derek 'Del' Greening |
Guitar |
| Paul H |
Bass |
| Caveman Dave |
Drums |
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Länge: 43 Min 54 Sek |
Medium: CD |
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| 1. My Unlucky Day | 7. Foot Full Of Bullets |
| 2. Driven To Beers | 8. The Mistress |
| 3. Minor Celebrity | 9. Distorted View |
| 4. Ye Olde Pub Rocker | 10. Still Love The Pub |
| 5. Haves And Have Nots | 11. Traffic Jam Man |
| 6. Smiling Through The Tears | 12. All About Love |
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Punk geboren und nix dazugelernt. Seit '78 geistert Peter Bywaters durch die Gegend und rockt'n'prollt die Clubs in England - und noch mehr in Deutschland, wo die Band seit Ewigkeiten Kultstatus besitzt. Irgendwann hat sie wohl jeder irgendwo gesehen (ausdrücklich ausgenommen sind natürlich Fans von PINK FLOYD oder YES) und je nach momentaner Befindlichkeit der Kapelle waren sie entweder furchtbar schlecht und laut oder richtig lustig und laut. Campino von den HOSEN steht auch lange auf die Band und alle paar Jahre kommen PETER AND THE TEST TUBE BABIES wieder mit einer neuen Scheibe übern Teich. Die sind entweder furchtbar laut und schlecht oder richtig lustig und laut. Urbritischer Früh-Punk, bar jeden musikalischen Anspruchs und trotzdem ganz tief im britischen Rock & Roll der Sechziger und Siebziger verwurzelt - grundsätzlich waren all diese Bands nur die konsequente Fortführung sämtlicher Insel-Band Tugenden.
Für den ganz großen Durchbruch war Peter dann doch zwei, drei Jahre zu spät dran, gemeinhin galten die BABIES immer als Band der zweiten Punk-Generation (möglicherweise auch ein Grund für die Anerkennung auf dem Festland, wir hechelten schließlich damals immer zwei Jahre hinter den grade auf der Insel angesagten Trends her).
"A Foot Full Of Bullets" ist eine richtig gelungene CD geworden. Die alte Säuferattitüde ist selbstverständlich immer noch da, Mitgrölnummern wie Driven To Beers, Still Love The Pub oder Ye Olde Pub Rocker sind selbsterklärend.
Wie es sich für einen Engländer gehört, haben die inzwischen mittelalten Herrschaften auch eine Vorabhymne zum Gewinn der Fußballweltmeisterschaft im nächsten Jahr geschrieben (Smiling Through The Tears) und eine "besinnliche" Ballade hat es im Remake von All About Love auch. Dafür wird ihnen heutzutage niemand mehr Verrat am Punk vorwerfen, der astreine Harmoniegesang klingt für so eine Band aber doch irgendwie seltsam. Peter schrägt das Ding aber dann doch noch genügend an und blödelt am Schluss rum, damit auch ja niemand Böses vermuten kann. Nein, diese Band sucht schon lange nicht mehr krampfhaft nach einem Hit.
Davon abgesehen sorgen einige andere Nummern für Abwechslung vom 1, 2, 3, 4 Geschrabbel. Greening "surft" immer mal wieder auf der Gitarre umher, Haves And Have Nots ist gepflegt funky und bietet sogar dezente Bläser (aus dem Synthie, oder?) und der Titelsong klingt nach TITO & TARANTULA (hätte es die Plattenfirma nicht im Waschzettel bereits getan, stünde hier jetzt, dass die Nummer nach Tarantino schmeckt).
Die Scheibe ist nach all den Jahren mal wieder eine gute Gelegenheit, sich die Band auf der kommenden Tour im Dezember anzuschauen. Fun zum Bier dürfte garantiert sein.
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