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Nocturnal Rites:

Afterlife

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Afterlife, Century Media, 2000
Johnny Lindkvist Vocals
Fredrik Mannberg Guitar
Nils Norberg Lead and Rhythm Guitar, Guitar-Synthesizer and Spacilizer (*)
Nils Erikson Bass
Owe Lingvall Drums
Matthias Bernhardsson Keyboards
* ein Spacilizer ist vom Bassisten selbst gebautes Gerät, mit einem speziellen, originellen Soundeffect
Produzent: Eskil Lövström, Studio/Ort: Tonteknik Recording, Sweden Länge: xx Min xx Sek Medium: CD
1. Afterlife (5:24)6. The Devil's Child (3:17)
2. Wake up Dead (3:46)7. Genetic Distortion Sequence (4:01)
3. The Sinners Cross (3:45)8. Sacrifice (3:20)
4. Hell and Back (3:37)9. Temple of the Dead (4:45)
5. The Sign (3:47)10. Hellenium (4:46)

"Afterlife" ist das vierte Album des schwedischen Powermetal-Sextett "Nocturnal Rites". Dieses Album überzeugt vor allem durch exzellente Gitarrenarbeit, gepaart mit einem vorantreibenden Schlagzeug, sowie dem Gesang, der zwischen melodischen Elementen und aggressiven Parts schwankt. Technisch bewegt sich die Band auf einem sehr hohen Niveau. Meine persönlichen faves auf dieser Platte sind:
- Afterlife
- Wake up Dead
- The Sign
- Hellenium

"Afterlife" legt gleich so richtig knackig los und verleitet mich dazu, den Lautstärkeregler kräftig nach oben zu drehen :-). Dieser Song hat alles, was das Herz eines Powermetallfans höher schlagen lässt.

"Wake up dead" macht da weiter, wo der vorherige Song aufgehört hat. Gelungen finde ich die Mischung aus düsteren Gesängen, die dann in sehr melodiöse Parts übergehen. Geniales Teil! Ohrwurmkandidat, der zum Mitsingen verleitet.

Bei "The Sinners Cross" wechseln sich Midtempoparts mit sehr schnellen Gitarrenparts ab. Als Ganzes ergibt das eine abwechlungsreiche Mischung, die mir mit jedem Hören besser gefällt.

"Hell and Back", bei diesem Song ist der Namen Programm. Sehr schnell, hart und dreckig. Bemerkenswert ist, dass trotz allem die Gesänge sehr melodiös, und trotzdem druckvoll sind.

"The Sign" ist meine persönliche Nummer 1 dieser Platte. Düstere, satte Gitarrensounds im Midtempobereich, kombiniert mit melodiösem Gesang / Chören. Schätze die Wiederholtaste meines CD-Players ist nicht so sehr von meiner Begeisterung für diesen Song zugetan ;-).

"The Devil's Child" sagt mir persönlich nicht so viel, obwohl ich ihn deswegen nicht schlecht finde. Ein schneller Song, der mit Sicherheit dem Einen oder Anderen gefallen wird.

"Genetic Distortion Sequence" ist dann schon wieder eher nach meinem Geschmack. Ein hämmerndes Schlagzeug, kaftvolle Gitarren und ein ins Ohr gehender Gesang.

"Sacrifice" ist dann wieder eher nicht so mein Fall. Schnell und melodiös, technisch ausgereift, aber eben nicht mein Fall.

"Temple of the Dead" ist wieder ein Powermetalsongs ersten Ranges, der vor allem durch die Mischung aus düsteren und sehr melodiösen Gesangsparts, so wie fetten Gitarrensounds und einem druckvollen Schlagzeug geprägt ist.

"Hellenium", der Abschluss dieser Platte, fängt eher ruhig mit leicht orientalischen Einschlägen an, um dann in einen treibenden Song überzugehen. Vor allem die Gitarren sind hier das prägende Element, welche von einem sehr harmonischen Gesang getragen werden.

Alles in allem ein Klasse Album, das sicher einen festen Platz in meinem Dauerhörstapel finden wird.
Mein Tip: Kaufen!

Irina, (Impressum, Artikelliste), 26.05.2001

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