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| So Many Roads, Radiant Records, 2009 |
| Neal Morse |
Vocals, Keyboards, Guitars |
| Elisa Krijgsman |
Guitar, Backing Vocals |
| Henk Doest |
Keyboards |
| Wilco Van Esschoten |
Bass, Backing Vocals |
| Jessica Koomen |
Percussion, Backing Vocals |
| Collin Leijenaar |
Drums |
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Länge: 214 Min 46 Sek |
Medium: 3 CD Set |
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| 1. At The End Of The Day (NL/Ede) | 8. Question Mark Medley (Bochum) |
| 2. Leviathan (Bochum) | 9. Help Me (Bochum) |
| 3. The Way Home (NL/Ede) | 10. Testimedley (B/Verviers) |
| 4. Author Of Confusion / I'm The Guy (NL/Zoetermeer) | 11. Walking On The Wind (Aschaffenburg) |
| 5. That Crutch (NL/Zoetermeer) | 12. So Many Roads (B/Verviers) |
| 6. We All Need Some Light (Aschaffenburg) | 13. Stranger In Your Soul / Bridge Across Forever (Bochum) |
| 7. Lifeline (NL/Zoetermeer) | |
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Was habe ich mich über die Ankündigung gefreut, dass es zu der letzten Tour von Mr. Morse eine Live-CD geben wird. Denn das Konzert in Bochum war nur geil.
Nun liegt der Tourmitschnitt als Konserve griffbereit. Und wieder kriege ich dieses Leuchten in den Augen, diese Gänsehaut am ganzen Körper, wenn es wie auf der Achterbahn nur abgeht. Nicht nur die Band geht ab wie ein Zäpfchen, auch das Publikum quer durch Europa feiert Neal und seine Band ab, als würde es kein Morgen mehr geben.
Wenn man bedenkt, dass die Band aus lauter unbekannten Leuten besteht, ist es wieder erstaunlich zu hören, wie sicher und fast identisch sich die holländische Rasselbande hinter Herrn Morse durch das gesamte Repertoire des Ausnahmekünstlers groovt. Höhepunkt auf dem Livemitschnitt, wie auch in Bochum, ist der Doppelpack Author Of Confusion/I'm The Guy. Spätestens jetzt wird klar, dass da keine Anfänger auf der Bühne stehen. Ich bin schwer beeindruckt.
Quer durch Europa zog sich die Tour der progressiven Verwüstung und so komme auch ich als Besucher des Zeche, Bochum-Konzerts in den Genuss der gesamten Setlist. Denn ebenselbige musste in Bochum um We All Need Some Light, Testimedley und So Many Roads gekürzt werden. Schade, aber dieser Dreifach-Livedreher entschädigt. Wobei das Testimedley sich erst zum Ende der knapp 36 Minuten entfaltet. Beim ersten Durchhören habe ich noch gedacht, dass er sich das auch hätte sparen können, aber je länger die Zeit wird, umso besser wird das Gebilde.
Gerade in den Longtracks beweist Neal Morse, dass er wahre Songmonster, Riffgebirge und Soundblasts geschaffen hat. Wer bisher noch nie was von diesem Herrn aus Nashville/TN gehört hat, sollte hier schnellstens zugreifen. Das ist Progrock der feinsten Sorte. Wer bei SPOCK'S BEARD den Hammer vermisst, weiß spätestens nach dem Hören dieser drei Scheiben, wo dieser geschwungen wird.
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