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| Running Out Of Lies, Escape Music/Sony Music, 2003 |
| Carsten Schulz |
Lead Vocals |
| Bernd Hermann |
Drums |
| Stephen Seger |
Guitars |
| Andy Keller |
Bass |
| Holger Seeger |
Keyboards |
| Produziert von: Stephen Seger |
Länge: 50 Min 32 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Neon Dreaming (4:17) | 7. Heaven Beyond (3:28) |
| 2. Too Close To The Sun (6:07) | 8. Running Out Of Lies (4:40) |
| 3. Morning Rain (4:24) | 9. Midnite Club (4:31) |
| 4. The Wild Boys (4:26) | 10. What The Mirror Only Knows (3:55) |
| 5. Snakecharmer (4:28) | 11. Thoughts Away (6:14) |
| 6. Ticket To Silence (4:02) | |
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Warum immer in die Ferne schweifen, wenn das Gute oftmals doch so nah ist.
Wie ich vor einiger Zeit bei der Band DREAMCATCHER ins Schwärmen geriet, so muss ich auch dieser Band aus deutschen Landen, MIDNITE CLUB, um die beiden ex MR. HATE-Leute Stephen Seger und Carsten Schulz das Gelingen eines exzellenten, melodischen Heavy Rock-Albums konstatieren, das man ab dem 20.10. käuflich erwerben kann.
Bis auf die Coverversion von DURAN DURANs The Wild Boys, das ich schon im Original nicht besonders mochte, ist der Truppe ein beachtenswertes Werk gelungen. Angenehmer Gesang, jede Menge starke Gitarrenparts, mächtig Drive und auch die balladesk gehaltenen Sachen beinhalten eine erstaunliche Dynamik.
Macht wirklich Spaß dieses Album! Knackige 50 Minuten mit folgenden Höhepunkten aus meiner Sicht:
Neon Dreaming, das an Holy Water von BAD COMPANY erinnert; Too Close To The Sun mit druckvollen Gitarren a la MOLLY HATCHET / THIN LIZZY; Snakecharmer und What The Mirror Only Knows werden live sicherlich den Freunden von Headbanging und Luftgitarrespielen auf den Leib geschnitten sein; das Titelstück mit seiner tollen Melodie, geschrieben von FRONTLINE-Gitarrist Robby Boebel, der auch bei meinem absoluten Lieblingsstück Ticket To Silence mitgewirkt hat. Die Strophen haucht Carsten Schulz in Tony Carey-Manier, der Refrain verleiht dem Song eine interessante Wendung, das überragend eingestreute Zusatzsolo im Gitarrenteil ist einfach klasse. Hut ab vor Stephen Segers Spiel!
Der Ausklang Thougts Away wäre garantiert ein Megahit, würde er auf einem Bon Jovi Album erscheinen. Auch dieser Song dient als Beweis für das Variable in Carsten Schulzes Stimme.
Toll anzusehendes Fantasycover (Schmetterlingsfrau) [Ne, oder? Red.], Musik, die sich hinter internationalen Bands wie GREAT WHITE, KROKUS oder AC/DC sicherlich nicht verstecken braucht.
Wenn die Jungs sich mal im Westen zu Konzerten blicken lassen, können sie auf meinen Besuch zählen. Denn für diesen Midnite Club kann man guten Gewissens ein paar Euros investieren.
Und selbst die Ehefrauen werden nicht meckern...
(Ärger zuhause, Daniel? Kuschelrock wäre auch eine Alternative. Die Red.)
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