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Midnight Sun:Nemesis |
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Ich war schon von "Above and Beyond" begeistert, deshalb fällt es mir recht leicht, die neue Platte nun auch ins Herz zu schliessen. "Nemesis" zeichnet sich vor allem durch einen glasklaren Sound, sowie ein schönes Zusammenspiel von Keyboardsounds, Gitarrenläufen und die warme, klare und helle Stimme von Pete Sandberg aus, die perfekt in das Line-up dieser Formation passt. Erwähnenswert sind auch die klassischen Backgroundchöre. Der Opener" Nemesis" war der Song, der bei mir sofort den Ausschlag gab, die Platte umgehend zu kaufen.
"You and I" sagt mir persönlich nicht so viel. In diesem Song stört mich vor allem der Gitarrensound, der sich nach meinem Geschmack stückweise ganz und garnicht nach Midnight Sun anhört. Der Refrain ist wiederrum sehr harmonisch. Alles in allem passen die verschiedenen Passagen dieses Songs einfach nicht zusammen. "Mortal Man" zeichnet sich vor allem durch geniale Gitarren- und Keyboardläufe, sowie die klassischen Backgroundchöre aus. Ein sehr gelungener Song, der bei meiner Faves dieser Platte weit oben steht. "Resurrection" ist ein eher gemässigter Mid-Tempo-Song, der sich aber durch satte Gitarrensounds und harmonische Gesangslinien auszeichnet. "King of broken Heart" ist eine verträumte Ballade, die ihre Wirkung nicht verfehlt (ich war kurz davor depressiv zu werden). Vor allem der Sänger, der in diesem Song zeigt, über was für ein Potential er verfügt, hat mir mächtig zugesetzt. Allerdings sollte man auch dem phantasievollen Gitarrensolo Beachtung schenken. "Conqueror" ist ein knackiger Powermetal-Song, der einen ganz schnell wieder auf den Boden zurück bringt. Harte Riffs und ein voran treibendes Schlagzeug lassen diesen Song nur so strotzen vor Energie. "Watch out" kann man eher wieder im Mid-Tempo-Bereich ansiedeln. Netter Song, sagt mir persönlich aber nicht so viel. Geht etwas unter in der hohen Qualität des bisher Gehörten. "Dreams" ist ganz und gar nicht mein Fall. Irgendwie eine Mischung aus Countryansätzen und Bikerpartymetal, die dann mehr und mehr in Richtung Posermetal schwenkt, was sich immerhin etwas besser anhört. Da dieser Song jedoch immer wieder zu seinen Anfängen zurückt kehrt, ist er für mich der unnötigste auf dieser CD. "I don't Know" kehrt wieder zu den mir vertrauten und geschätzten Midnight Sun Klängen zurück. Druckvolles Schlagzeug, schnelle Keyboardläufe und ein satter Gitarrensounds sind angesagt, an die sich der Gesang harmonisch anschmiegt. "Conceal" gefällt mir recht gut, auch wenn das Tempo sehr gemässigt ist. Eine Mischung aus Ballade und schmutzigem Gitarrensound. Tip an alle Mädels: Der Song eignet sich hervorragend für 'nen Strip ;-) "Living on the Edge" ist Posermetal höchster Schule. Ich denke, jede weitere Erläuterung erübrigt sich hier. "Ave Maria" ist die Rockversion des Werkes von F. Schubert. Meines Erachtens völlig daneben. Hört sich an wie im Löwenbräuzelt am Oktoberfest!!! Nur betrunken zu ertragen. "Seven Doors Hotel" ist dann wieder eher nach meinem Geschmack. Hier stehen vor allem der Gesang und harmonische Gitarrenklänge im Vordergrund. Vom Tempo her als rockig anzusiedeln. Ganz nett der Song. "Innocent" bildet einen gelungenen Abschluss dieses Albums. Die meisten Qualitäten, die Midnight Sun im Verlauf dieses Albums an der Tag gelegt hat, werden in diesem Mid-Tempo-Song aufgegriffen. Satte Gitarren, druckvolles Schlagzeug, und ein Sänger, von dem man sicher noch mehr hören wird. NOTE 2. Alles in allem ein gelungenes Album. Vielleicht wäre es jedoch beim nächsten Album besser, sich auf zwei oder drei Songs weniger zu beschränken, dann reicht es vielleicht auch für die Höchstnote. Irina, (Impressum, Artikelliste), 23.05.2001 |
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