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| Greatest Hits, MCA Nashville, 2004 |
| Lee Ann Womack |
Lead Vocals |
| B. James Lowry, Randy Scruggs |
Acoustic Guitar |
| Brent Mason, Pat Buchanan |
Electric Guitar |
| Glenn Worf |
Bass |
| Lonnie Wilson, Chad Cromwell |
Drums |
| Paul Franklin, Rusty Danmyr |
Steel Guitar |
| Steve Nathan, Jimmy Nichols |
Keyboards |
| Larry Franklin, Aubrey Haynie |
Fiddle |
| Buddy Miller |
Background Vocals |
| Produziert von: Mark Wright, Lee Ann Womack, Matt Serletic, Frank Liddell & Byron Gallimore |
Länge: 52 Min 07 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Never Again, Again (3:44) | 8. Ashes By Now (4:11) |
| 2. You've Got To Talk To Me (3:38) | 9. Why They Called It Falling (3:35) |
| 3. The Fool (3:32) | 10. Something Worth Leaving Behind (3:48) |
| 4. A Little Past Little Rock (3:44) | 11. Mendocino County Line (4:32) |
| 5. (Now You See Me) Now You Don't (2:39) | 12. Does My Ring Burn Your Finger (3:27) |
| 6. I'll Think Of A Reason Later (3:37) | 13. The Wrong Girl (3:00) |
| 7. I Hope You Dance (4:54) | 14. Time For Me To Go (2:52) |
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Ob zwei neue Titel als Kaufargument bei der Anhängerschaft von Lee Ann Womacks
"Greatest Hits"-Album ziehen werden, bleibt abzuwarten.
Für mich, der nur ein paar Videoclips von ihr kennt, und den Rest der Leute ist dies sicherlich ein ansprechender Rückblick auf eine sieben Jahre anhaltende und erfolgreiche Karriere mit bislang vier veröffentlichten CDs.
Nicht nur stimmlich entdecke ich relativ viele Ähnlichkeiten zum - auch vor einiger Zeit
herausgekommen - gleichnamigen Album von Jo Dee Messina, das natürlich auch im HoR besprochen wurde, allerdings hat dieses Werk doch die etwas stärkeren Songs in der Spitze aufzuweisen.
Im Zentrum natürlich die phänomenale "Single Of The Year" beim Country Music Association Award 2000 I Hope You Dance, ein perfekter Brückenschlag zwischen moderner New-Country- und anspruchsvoller Pop-Musik.
Noch ein wenig besser gefällt mir der Rodney Crowell-Song (dessen Live-Qualitäten durfte ich neulich beim empfehlenswerten jährlichen Blue-Highway-Festival im holländischen Utrecht bewundern) Ashes By Now, wobei die CMA-Sängerin des Jahres 2001 ihr ganzes Temperament einfließen lässt.
Eine weitere Pop-Perle stellt Worth Leaving Behind dar, das atmosphärisch mit Streichern im Stile der CORRS in Szene gesetzt ist und klasse E-Gitarrenparts enthält.
Relativ relaxt kommt das Duett mit der kauzigen Country-Legende Willie Nelson daher, das auch auf seiner von mir bereits beleuchteten CD "The Great Divide" zu finden ist. Stammt übrigens aus der Feder von Elton John-Spezi Bernie Taupin.
Nicht zu vergessen natürlich die beiden neuen Songs unter der Regie von Tim McGraw-Producer Byron Gallimore. Super knackig aufgenommen, toll instrumentiert und voller Energie. Man merkt, dass dieser Wechsel die hübsche bodenständige Künstlerin, die den Balanceakt zwischen Familienmutter (zwei Töchter, verheiratet mit Produzent Frank Liddell) und Superstar so schwerelos zu meistern scheint, noch einmal beflügelt.
Ob ihr nächstes Album auf diesem Niveau durchgehend präsentiert werden kann, dürfte die spannende Frage der nächsten Zeit sein.
Wenn ja, kann Lee Ann Womack schon mal damit beginnen, sich über die Garderobe für die dann anstehenden Awards Gedanken zu machen...
(Was Countrymusiker heutzutage für Probleme haben... Red., overworked & underdressed)
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