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CD-Review:
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"Independent" heißt das neue Werk von KINGDOM COME, auf dessen Mastermind Lenny Wolfe alles (bis auf die Drums, die spielt der Computer) allein eingespielt hat. Prinzipiell ist es also eher ein Lenny Solo-Album, aber der Name KINGDOM COME verkauft sich wohl besser. Eventuell sollte ich kurz Licht auf die Person Lenny Wolf werfen, geboren wurde er 1962 in Hamburg, nachdem er zum ersten mal die BEATLES hörte, war für ihn klar: ich will Rockstar werden. 1983 war er dann auf dem Weg nach Kalifornien, gründete die Band STONE FURY und 1987 war's dann soweit, er hatte den ersten Plattenvertrag und KINGDOM COME wurde gegründet. Nun aber zurück zur aktuellen Platte. Auf dem Cover sehen wir eine Marionette... Und da sind wir auch schon beim Problem (?), denn so sehr Lenny auch versucht, vom "Led-Clone" Image wegzukommen und neue Dinge zu versuchen, so schafft er es doch nie. Seine Stimme ist halt die beste Robert Plant Kopie in diesem Universum! Schon beim Opener I Can Feel It merkt man, dass Lenny etwas neues versuchen wollte, verzerrte Gitarren, Samples... und seine unverkennbare Stimme. Könnten sich Led Zep heute so anhören? Ich denke ja! Didn't Understand geht schon eher wieder zu den Wurzeln zurück, die bei America dann wieder erreicht werden. America ist autobiographischer Natur und meiner Meinung nach der schwächste Song auf dem Album. Ein weiterer Anspieltipp ist Forever, die einzige Ballade mit schönem Akustik Gitarren Intro. Techno-orientierter und wesentlich rockiger geht's dann mit Do You Dare und Easy Talking Hardline weiter, was auch Zeit wurde, denn generell sind alle Songs etwas eintönig geraten. Insgesamt ein schönes Album, das die Fans von Lenny sicherlich begeistern wird, allerdings, den Stempel "LED ZEPPELIN-Imitat" kriegt er damit nicht weg. Jörg Litges, (Artikelliste), 31.03.2003
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