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Delta Moon

Howlin'

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Howlin'
Howlin', Just For Kicks Music, 2005
Tom Gray Vocals, Slide Guitars, Hammond Organ
Scott Callison Drums, Percussion
Mark Johnson Guitars, Slide
Phil Skipper Bass
Kristin Markiton Hand Percussion, Vocals
Produziert von : Delta Moon & Jeff Bakos Länge: 43 Min 26 Sek Medium: CD
1. You Don't Have To Go7. Officer
2. Higher Ground8. Blue Highway
3. Must Be Lonely 9. Tiltawhirl
4. Midnight Train10. Let Tomorrow Be
5. Put Your Arms Around Me 11. Lovin' In The Moonlight
6. Low Country Boil

Ende der 90er wurde DELTA MOON von Mark Johnson, Tom Gray und Gina Leigh gegründet. Zwei Slidegitarren und Gesang, schon ungewöhnlich. Mit unterschiedlichen Schlagzeugern, Bassisten und Percussionisten spielte man dann auf Festivals und in Clubs rund um Atlanta. Drummer Scott Callison stieß Ende 2003 und Kristin Markiton Ende 2004 zur Band, nachdem Gina Leigh die Band im Herbst 2004 verließ.

Nach der gleichnamigen Debüt-CD (2002), "Live" (2003) und "Goin´ Down South" ist "Howlin´" DELTA MOONs vierter CD-Release. Tom Grays Songs wurden u.a. von Cyndi Lauper (Money changes everything), Carlene Carter und Manfred Mann eingespielt. In den 80ern war er der Kopf der Rockband THE BRAINS. Scott Callison war zur Gründungszeit mit in der Band und hat zwischendurch 5 Jahre mit Tinsley Ellis getourt.

Mit der 2004 veröffentlichten CD "Goin´ Down South" konnten DELTA MOON recht viele positive Kritiken auf ihrem Bandkonto verbuchen. Folglich durfte man auf den Nachfolger gespannt sein.
Die 11 Songs bilden ein Mix aus Swamp-Blues, dem einige Portionen Southern Rock und Country beigemischt wurden. Es gibt Slidegitarre/Lap Steel Gitarre bis zum Abwinken.
You Don´t Have To Go eröffnet die CD vielversprechend. Slideintro mit pumpenden Drums, dann setzt Kristin Markitons Gesang ein. Die Spannung ist verflogen. Eine farblose Stimme quält sich durch den Song, der musikalisch doch gut angelegt ist. Kristin Markitons Leadvocals sind leider auch auf weiteren Songs wie Must Be Love, Blue Highway und der Ballade Lovin´ In The Moonlight zu hören. Sorry, die Stimme nervt einfach nur.

Dem gegenüber sorgt Tom Grays raue, rauchige Stimme für einige Farbtupfer auf Officer, Tiltawhirl und Let Tomorrow Be. Wenigstens ein wenig Wiedergutmachung. Auf vielen Songs singen Tom Gray und Kristin Markiton die Refrains im Duett und dann ist leider wieder Markitons Stimme etwas mehr im Vordergrund. Ich würde mich an dieser Stelle wiederholen (siehe oben).
Dennoch findet man in den über 46 Minuten von "Howlin´" die eine oder andere kleine Songperle. Als da wären Midnight Train, Officer und Let Tomorrow Be. Das war´s dann auch schon. Zu wenig um aus "Howlin´" eine lobenswerte Scheibe zu machen. Das Songmaterial ist bestimmt nicht schlecht. Die Umsetzung in spannende, neugierig machende Tracks fehlt aber leider. Hey, mein Player hat auch eine Repeat-Taste. Bei häufigerem Hören der CD würde ich Taste verstauben. Eher wandert mein Zeigefinger da schon zur Forward-Taste .

Die Band hat grundlegend ja durchaus Qualität (höre Goin´ Down South), doch leider entwickelt die Qualität dieses Albums keine großen Wellen, es dümpelt alles, bis auf die aufgeführten Ausnahmen, so vor sich hin.
Schade .

Joachim P. Brookes, (Artikelliste), 31.10.2005

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