|
|
| I Cut Out Her Heart (And Stomped On It), Impact Records, 2007 |
| Bob |
|
| Cliff |
|
| Scott |
|
| Big Gom |
|
| Gäste: |
|
| Bill McNeill |
|
| Wes Beech |
|
|
Länge: 43 Min 02 Sek |
Medium: CD |
|
 |
 |
| 1. Opry Star | 8. Hog Wild Redux! |
| 2. The Head On The Sidewalk | 9. Get Out Of Sodom |
| 3. 16 Tons | 10. What The Fuck |
| 4. How The West Was Won | 11. Job |
| 5. The Devil | 12. Chief |
| 6. I Cut Out Her Heart | 13. The New Country |
| 7. Murder City Hotrod | |
 |
Nein, man muss nicht für jeden musikalischen Schrott Verständnis haben. Nein, muss man nicht.
So witzig die Eröffnungsnummer Opry Star auch ist, die Anspielung auf grenzdebile Nashville-Segelohren reicht nicht für eine vergnügliche CD. Auch ein grafisch, ähm, wertvolles Booklet tut das nicht. Genauso wenig wie die stilechte 60ies-Garagen-Reproduktion des Country-Klassikers 16 Tons, oder der potentielle Tarantino-Soundtrack Devil. Wäre nicht noch der Blues-Punk I Cut Out Her Heart, die gleichnamige CD der obskuren Texaner COUNTRY BOB AND THE BLOODFARMERS wäre überhaupt nicht der Rede wert.
Sowieso muss man sich fragen, warum heutzutage wirklich jede Kapelle irgendwie ans Tageslicht kommen muss. Ohne das Getrete dieser ehemaligen Mitglieder der semilegendären BLOODFARMERS und verschiedener anderer Undergroundkapellen könnte man (auch Frau) gut auskommen, viel zu wenig echtes Potential offenbart sich hier.
Letztendlich erscheint "I Cut Out Her Heart" wie ein allerletzter Versuch gealterter Dauer-Outlaws, ihre Wutattacken trotz limitierter Fähigkeiten an den Punk-Kunden zu bringen.
Daraus ergibt sich dann eine skurrile Mischung aus jahrelanger Inkompetenz, (berechtigter) Lust zur Anarchie und Verzweiflung am eigenen Scheitern, was letztendlich zu einem schwer verträglichen Punk-Eintopf führt.
Woher dann wohl die göttliche Eingebung für den abschließenden A cappella Vortrag The New Country stammt? Wir wissen es nicht, aber knapp 15 gelungene von insgesamt 45 Minuten Rumpel-Pumpel-Punk-Rock dürften nur ganz wenigen Hörern mit Anspruch und Resthirn genügen. Im Info wird überdies von Horrorpunk gesprochen und im Booklet dankt man Gott. Na ja. Ham wa noch alle beinander?
Angesichts solcher Echt-Punks wie den wiederauferstandenen STOOGES erscheinen Dinger wie COUNTRY BOB dramatisch geistig zurückgeblieben.
Sagt uns die Meinung zu diesem Artikel oder ergänzt oder verbessert ihn:

|