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| Rock Of Ages – Rock Worship Hits, BEC Recordings, 2010 |
| Ben Phillips |
Drums |
| Rob Hawkins |
Bass, Guitars |
| Eric Mizelle |
Vocals Song on Mighty To Save, Revelation Song, Jesus Messiah |
| Caitlin Evanson |
Vocals Song on Indescribable, Hosanna, God Of This City |
| Joseph Rojas |
Vocals on Revelation Song |
| Josh Smith |
Vocals on The Motions, Dress Us Up |
| Ben Graham |
Vocals on I Will Rise |
| Band on Revelation Song: KUTLESS |
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| Jon Micah Sumrall |
Vocals |
| James Mead |
Guitar, Background Vocals |
| Nick DePartee |
Guitar |
| Dave Luetkenhoelter |
Bass |
| Jeffrey Gilbert |
Drums |
| Band on How Great Is Our God: SEVENTH DAY SLUMBER |
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| Performer on You're Worthy Of My Praise: Jeremy Camp |
| Produziert von: Rob Hawkins, Aaron Sprinkle, Andy Dodd, Adam Watts,Brent Milligan |
Länge: 48 Min 10 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Strong Tower | 7. Hosanna |
| 2. Mighty To Save | 8. Dress Us Up |
| 3. Indescribable | 9. God Of This City |
| 4. Revelation Song | 10. I Will Rise |
| 5. You're Worthy Of My Praise | 11. Jesus Messiah |
| 6. The Motions | 12. How Great Is Our God |
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Kirchenmusik ist langweilig, öde und riecht nach Moder und Muff. Das ist sicherlich ein Vorurteil, welches aber leider noch in vielen Köpfen vorhanden ist. Nun wird das Ansehen der Kirche durch Mittelalterfilme wie "Die Wanderhure" oder "Die Säulen der Erde" auch nicht gerade zum Positiven hin gewendet, aber diese Darstellungen von damals haben mit der modernen Kirche des Jetzt nichts mehr gemein.
Vielleicht sieht mancher die Kirche seines Pfarrbezirks unbeweglich und unfähig zu irgendwas da stehen. Vielleicht kann mancher das Verhalten seines Pfarrers zwischen Reden und Handeln nicht auf einen Nenner bringen. Und weil das so ist, ist die Kirche (und vielleicht sogar erweitert auf alle Christen) langweilig. Sitzen in Kirchenbänken nicht ausschließlich graue Eminenzen, die nur darauf warten, dass ihr Lebensabend glücklich zu Ende geht? Vereinzelt mag das vielleicht sogar so sein, aber auch die Christenheit hat verstanden, dass sich was verändern muss, damit die Institution Kirche wieder lebhafter und greifbarer wird. Wer verbindet mit Christen/Kirche quirlige Menschen, die versuchen "der Stadt Bestes" zu suchen, die sich in Ehrenämtern aufwühlen und, so weit es in ihren Kräften steht, alles geben? Und dabei nicht das "Mutter-Theresa-Gen" in sich aufgesogen haben! (Meist ärgert man sich übrigens mehr über die Institution als über die Menschen selber!)
Die Musikszene versucht das schon seit langer Zeit. Schon in den 60er-Jahren des letzten Jahrtausends fragte Larry Norman: "Why should the devil have all the good music?" und hat sich damit das Stirnrunzeln der Fundamentalisten und Traditionalisten zugezogen. Aber ich glaube, dass wir dem Mann in der christlichen Musikkultur viel zu verdanken haben und dass es heute Bands wie DISCIPLE , BLOODGOOD, PETRA, FIREFLIGHT , KUTLESS, Jeremy Camp und wie sie alle heißen ohne ihn nicht geben würde.
Lieber Leser, ich möchte hier keine Abhandlung über die christliche Musikszene halten (das mache ich vielleicht beizeiten an anderer Stelle), ich will nur eine Lanze brechen, die ich vielleicht schon nicht mehr brechen muss und mitteilen, dass die Musik in der Kirche genauso lebendig ist, wie die Kirche selbst und einen nicht zu unterschätzenden Faktor in der Gottesdienstgestaltung (zumindest bei den Freikirchlern) einnimmt. Und immer mehr finden sich Amps, E-Gitarren und Schlagzeug auf der Bühne manches Gotteshauses wieder.
Von einigen Künstlern haben diverse Lieder schon Einzug in die Kirchen und Freikirchen gehalten. Das muss es auch, denn wo würden sich die Jugendlichen in einem Gottesdienst wiederfinden, wenn ihre Lieder dort nicht vorhanden wären? Ein paar davon (vielleicht nicht die repräsentativsten) finden sich auf dem Sampler "Rock Of Ages - Rock Worship Hits" wieder und vielleicht sind es auch nicht die besten Versionen ("God Of The City" klingt im Original 1.000 x besser). Grundsätzlich bin ich kein großer Freund von Samplern, aber in diesem Fall ist er bestens dazu geeignet, damit die Konfis ihrem Pfarrer mitteilen können, was sie im nächsten Gottesdienst gerne selber an Musik umsetzen möchten. Gut, jetzt liegt's am Geistlichen selbst, wie offen er ist und wie viel "Risiko" er eingehen möchte. Ein Versuch wäre es wert! Sollte es ihm zu rockig sein, ein Tipp: manches davon kann man auch super in akustischen Versionen rocken lassen!!! In unseren Gottesdiensten sehe ich selbst oft die "sturen Alten" bei den modernen Liedern mit freudestrahlenden Augen mitsingen (und wir lassen's mitunter richtig rocken bei uns!).
Also, kauft Euch das Teil, legt es Eurem Pfarrer, Pastor, Priester vor und lasst gemeinsam "for HIS glory" die Kirchenwände wackeln.
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