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| War Maniacs, 7Hard, 2009 |
| Bobby Altvater |
Guitars |
| John Billings |
Bass |
| Allessandro Del Vecchio |
Keyboards, Background Vocals |
| Dominik Huelshorst |
Drums |
| Bruno Kraler |
Lead Vocals, Guitar |
| Gäste: |
| Michael Bormann |
Background Vocals |
| Alessandra Funaro |
Lead Guitar Solo #7 |
| Lino |
Lead Guitar Solo #1,2,3,5,8,9,10,11 |
| Eleonora Penati |
Background Vocals |
| Silvia Venturi |
Background Vocals |
| Produziert von: Bruno Kraler |
Länge: 46 Min 14 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Breaktrough | 7. Time To Run |
| 2. Liar | 8. War Maniacs |
| 3. Julia | 9. Touch Too Much |
| 4. Last Ride | 10. Temptations |
| 5. In Search Of Faith | 11. Painless Skies |
| 6. Forever Free |
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Bruno hat sein Versprechen wahr gemacht und nach der letzten Livescheibe ein neues Studio-Scheibchen auf den Markt geworfen. Das sollte zwar schon im letzten November erscheinen, ist es aber nicht. Macht aber nichts, weil - jetzt ist es ja da. Vielleicht musste es reifen, wie ein guter Wein. Vielleicht gab es auch Querelen mit den alten Musikern, weil von denen, mit denen er die Livescheibe eingetütet hat, sind neben dem rockenden Bruno noch zwei weitere übrig geblieben. Aber auch mit der neuen Mannschaft im Rücken macht Herr Kraler das, was er schon immer gemacht hat: Rock! Nicht mehr und nicht weniger! Aber es ist guter Rock! So von der Sorte, mit der so manches Stadtteilfest in kollektives Headbangen ausarten könnte. Mitgröhl Refrains sind da und Melodien, die sich in die Gehirnwindungen fräsen und so schnell zum Kollektiv Gröhlen geeignet sind! Leicht, eingängig, nicht kompliziert und mit der Stimme von Mr. Bruno Rock Kraler veredelt.
Vergleiche? Da kann ich das anführen, was bei der „Live On Fire“ -Review schon stand, denn da hat sich nichts dran geändert: ein bisschen BONFIRE, ein wenig SHAKRA, im Titelstück blitzen zarte (aber ganz zarte) Vergleiche an WHITE LION auf, sogar ein wenig OPUS ist zu entdecken (aber nicht die Geschichte mit dem „Live Is Life“ – nein, die hatten auch noch andere und sogar richtig gute Lieder, die aber durch diesen Nervgröhler in den Hintergrund gedrängt werden!). Alles in allem eine Scheibe, die Spaß macht, die mit guten Melodien zu überzeugen weiß, die handgemacht ist und die einfach nur rockt. Wo die Orgel röhrt und die Gitarren sich Riffduelle liefern, die Doublebass loshoppelt und der Bass munter vor sich hingrummelt. So muss das sein!
Wem kann man das empfehlen? Meinem GOTTHARD-verseuchten (ACHTUNG: DAS IST POSITIV GEMEINT!!!) Sohn wird’s zusagen! Kids, die Emo für die Erfüllung aller Musikstile halten, könnte man damit bekehren oder zum kollektiven Trauertanz bitten, Lederjacke tragende Motorradfahrer können sich mit „War Maniacs“ die lange Fahrt zum nächsten Bikertreff versüßen, meine Eltern wird’s eher nicht interessieren, aber das ist auch nicht die Zielgruppe. Ob’s für den großen Sprung in die Charts reicht, glaube ich eher nicht, weil dafür ist es nicht glatt poliert – und Dieter Bohlen würd’s wohl eher abturnen mit der Begründung, dass das zu viele unterschiedliche Melodien sind. Das kann er sich nicht merken. Aber der soll’s ja auch nicht mögen wollen.
Hoffen wir vom Home Of Rock, die wir diese Art von Musik gerne – sehr gerne – hören, einfach mal, dass diese Scheibe auch über diesen Weg hier viele Freunde findet. Verdient hätten es die Herren aus Süddeutschland auf alle Fälle.
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