HoR Logo kl CD-Review:

Bluesball

Bluesball

Logo Home-of-Rock

Link Homepage:
Offizielle Bluesball Homepage
Link Kaufen:
Bärchen Records

Unser Disclaimer
Bluesball
Bluesball, Doghouse Records, 2003
Mel Eubanks Vocals, Guitar
Jamie Hunter Lead Guitar
Kevin "Swine" Grantt Bass
Randy "Tiny" Hardison Drums
Don "Smitty" Smith Drums (These Blues, What Has Changed & You're The Reason...)
Johnny Neel Keyboards
Tony Castle Keyboards (Her Memory & Let Him Cry)
Cindy Walker, Vicki Hampton & The Singing Mulvaney's Background Vocals
Produziert von: Tony Castle & Mel Eubanks Länge: 39 Min 10 Sek Medium: CD
1. She's On A Roll6. What Has Changed
2. I Know Why7. You're The Reason I Got The Blues
3. Her Memory8. The One Who Loved Me
4. These Blues9. Fool
5. Can't Get Over You10. Let Him Cry

Mal wieder eine Bluesrockband aus Georgia. Dahinter stehen Mel Eubanks und Jamie Hunter. Mel ist nicht verwandt mit Jerry Eubanks von der MARSHALL TUCKER BAND. Die beiden haben eine hübsche und unspektakuläre CD mit ihren Mitstreitern aufgenommen und versuchen unter dem Namen BLUESBALL ihr Glück. Zwei halbwegs bekannte Namen sind auf der Scheibe zu finden: Vicki Hampton, die als Backgroundsängerin auf unzähligen CDs - vorwiegend aus dem Country-Sektor - zu finden ist und Johnny Neel, der sich bei den ALLMAN BROTHERS, GOV'T MULE und als Solokünstler (siehe auch W.I.N.D. aus Italien!) einen Namen gemacht hat.

Damit wäre eigentlich schon fast alles zu dieser CD gesagt. Nicht dass das Teil irgendwie schäbig wäre, nein, gepflegter Bluesrock shuffelt sich durch die Ohren, instrumental und gesanglich haben die beiden Herren durchaus was auf dem Kasten, produziert ist die CD auch, und das sogar ganz ordentlich. Aber das Songmaterial ist extrem middle of the road, tut in keinem Augenblick auch nur ein bisschen weh, tröpfelt irgendwo zwischen Stevie Ray light und Robert Cray (der sowieso nur in der Halbfettstufe erhältlich ist) dahin und hinterlässt kaum nennenswerte Spuren. Nicht einmal die zwischendurch aufkommenden schönen zweistimmigen Gitarren gehen über geselliges Zusammenspiel hinaus, man hat immer den Eindruck einer festgezogenen Handbremse.

Mir ist das viel zu erwachsen und gemäßigt. Zwei Pfund mehr Dreck und alles wäre in Ordnung. So ist "Bluesball" nur was für Fans der oben genannten Blues-Heroes.

Fred Schmidtlein, (Impressum, Artikelliste), 28.08.2004

Sagt uns die Meinung zu diesem Artikel oder ergänzt oder verbessert ihn:

 
© Home of Rock 2001 - 2008, Impressum