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Omega

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Omega
Omega, Frontiers Records, 2010
John Wetton Vocals, Bass
Steve Howe Guitars
Geoff Downes Keyboards
Carl Palmer Drums
Produziert von: Mike Paxman Länge: 61 Min 17 Sek Medium: CD
01. Finger On The Trigger07. Light The Way
02. Through My Veins08. Emily (Bonus Track first pressing in diggipack)
03. Holy War09. I’m Still The Same
04. Ever Yours10. There Was A Time
05. Listen Children11. I Believe
06. End Of The World12. Don’t Wanna Lose You Now

ASIA – 1982 hatte ich deren Debüt geschenkt bekommen und das lief bei mir rauf und runter; ich war fasziniert von Songs wie Heat Of The Moment, Only Time Will Tell, One Step Closer und Wildest Dreams, um jetzt nur einige zu nennen. Was mir damals nicht bewusst war - obwohl ich schon progressive Musik kannt -, war, dass das Prog sein sollte. Für mich war es Rock der melodischen Sorte. Zu jener Zeit war mir auch nicht bewusst, dass es bekannte Musiker aus der Prog-Szene sind, wie Steve Howe von YES, John Wetton von KING CRIMSON und Carl Palmer von EMERSON, LAKE & PALMER, die die Band ASIA bildeten. In dieser Besetzung wurden noch zwei, oder waren es doch drei Alben eingespielt, die jedoch an das erste nicht mehr herankamen. Danach kam ein anderer Gitarrist, oder ein anderer Sänger und auf einmal war nur noch Downes von der Original-Truppe übrig.
Nachkommend gab es immer wieder diverse Wechsel im Line-Up, lediglich John Payne war für circa 14 Jahre ein beständiges Mitglied und für Gesang, Bass und Gitarren zuständig. Aus dieser Zeit mit Payne sind mir besonders die Alben “Arena“ und “Silent Nation“ positiv im Gedächtnis haften geblieben, vielleicht weil diese Werke noch am ehesten als 'progressiv' durchgehen.

2006 beschlossen Wetton, Howe, Downes und Palmer wieder gemeinsam zu musizieren und um das 25 jährige Bestehen (das viele Jahre John Payne den Herrn Wetton ersetzt hat ist da scheinbar nicht so wichtig; naja, das muss ich nicht verstehen) der Band zu feiern. Die gemeinschaftliche Tour hat dann scheinbar soviel Spaß gemacht, das 2008 das Album “Phoenix“ folgte, das ich allerdings nicht kenne.
Seit Ende April ist nun der zweite 'neue' Rundling “Omega“ auf dem Markt, der dieses Mal von Mike Paxman (URIAH HEEP, STATUS QUO) produziert wurde und dieses Mal waren auch alle vier zusammen im Studio. Aha, und wie wirkt sich das auf die Musik aus? Naja, eigentlich ist sie nicht viel anders als die Musik auf den vielen anderen Alben zuvor. Es gibt schöne rockige Nummern, wie zum Beispiel Finger On The Trigger bei dem Howe mit seiner Gitarre schöne Akzente setzt. Sehr gut ins Ohr geht auch Holy War, das ebenfalls im Up-Tempo gehalten ist. Gitarren und Tasten stehen in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander. Die Rhythmusfraktion agiert ebenso grundsolide. Klar, es sind da ja auch sehr gute Musiker am Werkeln und das will man auch gar nicht bezweifeln. Mit Ever Yours und There Was A Time gibt es schöne Balladen. Am Klang, der aus den Boxen dringt gibt es auch nichts zu meckern.

“Omega“ von ASIA ist nun der elfte Silberling in meiner Sammlung, jedoch den Effekt, das immer und immer wieder hören wollen, erzielt dieses Werk nicht bei mir. Die Mucke ist nett anzuhören, aber das war sie auch schon bei “Alpha, Arena“ und auch “Aura“.

Michelle Karayilan, (Artikelliste), 03.07.2010


 
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