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Danny Dziuk geht natürlich an solche Aufgaben anders heran. Wie ein Musiker eben - und sagt "Bass klingt doof". Kennt Ihr die lustigen Schafe, die auch immer sagen "Baum doof, Blümchen doof, Schmetterling doof, alle anderen doof, ich doof"?
Außerdem sei an dieser Stelle an Dannys anstehende Tour erinnert:
23.03.07, Dortmund, Subrosa
22.03.07, Hilden, Area 51
20.03.07, Köln, MTC
18.03.07, Würzburg, Pleicher Hof
17.03.07, Plauen, Malzhaus
16.03.07, Halle, Objekt 5
15.03.07, Scheeßel, Scheeßeler Hof
14.03.07, Oldenburg, Theater Laboratorium
Danke, Männer, hat wie immer großen Spaß gemacht!
(Fred Schmidtlein)
Danny Dziuk: Ein bisschen retortenmäßig produziert, besonders der southernrockartige Refrain, aber irgendwas an der Stimme gefällt mir sehr gut, besonders in den Versen. Fängt spannend an & endet dann allerdings (auch textmäßig) eher in Allgemeinplätzen. Naja, kann mal passieren, sowas.
Martin Krenner: Ja, ich wurde tatsächlich ausgesucht für den Blindflug, und jetzt muss ich meinen Senf dazu geben. Hab mir das aber auch leichter vorgestellt. Es ist halt einfach, Musik zu hören und als gut oder schlecht zu bewerten, darüber zu schreiben ist dagegen nicht so einfach. Vor allem hab ich mit ganz anderer Musik gerechnet. Aber was soll's.
Auf jeden Fall geht's schon mal gut los. Bluesiger Rocksong, tiefe Frauenstimme, eine dominante Gitarre. Tolle Stimmungswechsel, aber die "Monster" bleiben doch irgendwie verborgen. Mal schauen, was der nächste Song bringt.
Fred Schmidtlein: Selbstverständlich ist die erste Nummer von einer Frau gesungen. Die scheint ein rechter Vamp zu sein, singt vom "place down where the monsters play" und scheint in ihrem Leben auch ein paar solchen begegnet zu sein. Ein schwitziger Rock-Groove und eine Lady mit Erfahrung. Dezente Manzarek-Orgel, coole Gitarre, erotischer Gesang, toller Song. Scheint eine lässige Schwarzhaarige zu sein, die an der Bar lehnt und filterlose Zigaretten raucht. Einzige Gefahr bei solchen ausgebufften Damen: sie langweilen sich schnell und werden dann zu einer echten Landplage. Sollte die hier eine ganze, ähnlich scharfe CD eingespielt haben: where is the place where the monsters play?
Danny: Auch ne Drummaschine, vermutlich. Möglicherweise steht bei Amazon: Kunden, die diesen Artikel kauften, kauften auch Tracy Chapman. Natürlich keine schlechte Adresse. Auch hier keine Ahnung, wer das sein könnte. Und zu viele Wörter reimen sich auf '-tion', so als hörte der sich selber ein bisschen zu gerne beim Singen zu.
Martin: Ah, eine Akustik-Gitarre. Die Stimme erinnert mich an Tracy Chapman. Aber da passt die Musik nicht dazu, die hat ja keine Country-Spielereien gemacht. Auf jeden Fall ein guter Song. Aber wer das ist, keine Ahnung. Vielleicht ja beim nächsten.
Fred: Zweiter Song, erste Ballade. Ein Provinz-Amerikaner, unüberhörbar. Aber einer mit Gefühl und nicht mit speckigem Stetson. Piano, Slide Guitar, nachdenklicher Text und trotzdem kein Gewimmer. Der ist mehr von Leuten wie John Hiatt als von den unzähligen Wüstenrockern beeinflusst. Country ohne New, Roots ohne Staub, Americana ohne Schraddel. Leider viel zu kurz.
Danny: John Mayer? Tolle Stimme & alles, aber vielleicht auch etwas zu sauber oder mainstreamradiokompatibel im Sound. Neulich hab ich mal wieder Solomon Burke gehört, & das atmet dann schon noch eine andere Seele: warum sich also mit weniger zufrieden geben, wenn's denn schon um Soul geht? "Keep me where the light is": yeah.
Martin: "Oh je, was ist das?" hab ich mir bei dem Intro zuerst gedacht, aber dann kam gottseidank noch die Gitarre dazu. Hab schon gemeint, jetzt kommt irgend so ein elektronischer Langweiler aus den 80igern. Ich hab zwar in der Zeit das Licht der Welt erblickt, die meiste "Musik" aus der Zeit kann ich aber nicht ertragen. Auf jeden Fall wird's aber gemütlich hier. Ach so, Songwriter-Rock. Ist das nicht der John Mayer? Nicht so kommerziell wie sein Wonderland damals, aber auf jeden Fall ein toller Song. Und die Stimme ist unverkennbar.
Fred: Dritter Song, zweite Ballade. Aber was für ein souliges Heizkissen. Die eröffnende Gitarre lässt einen "Dickeeeey" seufzen, die Orgel schwummert sich ins Seelchen und mindestens zwei Backgroundsängerinnen schmachten verhängnisvoll. Allerdings ist der Schlagzeuger zu laut und der Sänger klingt nicht dick genug. Scheint ein relativ junger Mann zu sein, möglicherweise sogar ein Weißer. Kaschiert er aber bestens.
Danny: Mein mit Abstand absolutes Lieblingsstück: "Marry myself to the whole wide world / live & die & gone", dabei geht's um den Rock'n Roll-lifestyle & die scheinen zu wissen, wovon sie reden. Wie wahr. Vor allem, wenn's solche Stimmen sind. Dazu die wunderbare Rhythmusarbeit & überhaupt stimmt da alles & lebt & tanzt. "Shitkicking" & elegant zugleich. Zuerst dachte ich, es könnte aus dem Coen-Film "O Brother, where art thou?" stammen, aber irgendwie klingt's zu sehr nach Norden, was weiß ich, THE BAND, Kanada? Wer ist das? Von denen besorg ich mir sofort mehr!
Martin: Ah, mal wieder eine Frau! Country-Folk mit Banjo oder so was ähnlichem. Irgendwie langweilig. Das einzige, was hier begeistert, ist das treibende Tempo. Das zieht einen irgendwie mit. Ist einfach nicht meine Musik, diese Americana-Sparte. Aber die Stimme erinnert mich an..., an... Mist, ich komm nicht drauf.
Fred: #4, Frau 2. Ich denke, Herr Ipach ist der potentielle Chefredakteur bei "Emma", wenn Alice Schwarzer demnächst in Rente geht.
Dies hier ist wohl eine eher blässliche Blonde mit langem Rock und viel zu großem Cowboyhut. Fiddle, akustische Gitarren, Standbass, Mandoline, Mundharmonika, ein klassischer Countrysong dieser neuen und frauenbewegten Singer-/Songwritergeneration. Solche trifft man bei Anti-Bush Demos, auf Unterschriftenlisten für die Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen - und am Sonntag in der Kirche. Ist mir persönlich einfach zu gutmenschig, zu wenig (an)greifbar. Aber auf jeden Fall sympathisch. Für Teetrinker.
Danny: Südstaaten-Melodramatik, weiß nicht, irgendwas zwischen GOV'T MULE, LYNYRD SKYNYRD & WIDESPREAD PANIC? Das mag seine Berechtigung haben, aber für mich als Europäer schwer nachzuvollziehen. Außerdem erinnert's mich immer an den Neil Young-Song Southern Man, der von Lynard Skynard in Sweet Home Alabama dann mit der Zeile beantwortet wurde: "Heard Mr. Young singing about it / Heard ol' Neal put it down (also quasi die Südstaaten) / I hope Neal Young will remember / A Southern man don't need him around" - ganz schön fies, das, vielleicht sogar dumm. Worauf wiederum Warren Zevon dann antwortete: "Grandpa pissed his pants again / He don't give a damn / Brother Bill's got brucelosis / He ain't been right since Vietnam / SWEET HOME ALABAMA / PLAY THAT DEAD BAND'S SONG / TURN THOSE SPEAKERS UP FULL BLAST / PLAY IT ALL NIGHT LONG!" Und dann kommt David Lindley mit einem sehr seelenvollen & irgendwie trotzdem southern-inspirierten Slidesolo. Und dem hätte ich dann nichts mehr hinzuzufügen.
Martin: Endlich, eine richtige Gitarre! Das ist mein Metier. Funk-Rock vom Feinsten, mit den typischen Breaks. Da geh ich gleich voll mit. Wer ist das? Das geht ja richtig ab. So muss Musik klingen. Absolut tanzbar das ganze.
Fred: Gefühls-Metal! Was für ein böses Gitarrenintro, was für ein Sänger. Delbert McClinton kann sowas. Aber wer noch? Für JJ Cale viel zu heavy, für einen Jungspund viel zu seventies. Die zwei Gitarren geben es einem vom feinsten, der Sänger ist ein Shouter mit Feeling, der Drummer ein Könner, der Bassist ein Stoiker. Die Produktion ist bewusst (?) retro (und leider leider nicht wirklich transparent), der Funk nur angedeutet, zwingt einen aber dennoch sofort in Tanzposition. Sowas live und die Kalorien verbrennen im günstigen Familienpack. Überragend.
Danny: Irgendwie denk ich, ich kenn die Stimme & komm nicht drauf... auf jeden Fall auch ne Südstaatensumpfblüte, oder? Bei Frauen mag ich diese Ader schon eher, auch in diesem Fall: "What once was bitter grew so sour on the vine / now it tastes like (???) muscadine" - auch die wird wissen, wovon sie redet. Schöne wilde Stimme, bereits in die Wiege gelegt oder so ähnlich.
Martin: Und gleich wieder zurück zur Akustik-Klampfe. Ist das die Sheryl Crow? Auf jeden Fall wär das ein typischer Song für sie. Die treibende Bassdrum fesselt einen sofort, und die Stimme sowieso. Gefällt mir.
Fred: Muss man erwähnen, dass als nächstes eine Frau kommt? Aber zum Glück wieder eine von der eher gefährlichen Art. Vermutlich auch blond, jedoch die Bier trinkende Sorte. Die stampft bestimmt auf der Bühne wie ein Kerl, völlig egal ob der Rock dabei in die Höhe fliegt und einen Blick aufs lange Bein ermöglicht. Entsprechend ist dies hier ein schicker Country-Stomper. In der Band sind garantiert ein paar langhaarige Kerle und die Chefin hat alles im Griff. Schreien kann sie nämlich auch. Die will ich elektrisch hören! Könnte eine Southern-Belle mit kernigem Southern-Rock sein.
Danny: "Spend your nights in a freezing car / coming down of cheap cocaine", ja, irgendwie nicht schlecht, aber vielleicht auch ein bisschen zu (die Stimme selber)... wie soll ich sagen... larmoyant? Bei jemandem wie Townes van Zandt fände ich sowas ja angemessen, in diesem Fall hier kann ich mich aber noch nicht entscheiden, da müsste ich mehr hören.
Martin: Oh Gott, Herzschmerz pur! Die Stimme ist ja furchtbar. Singt der oder weint er? Die Melodie wär ja ganz in Ordnung, und auch die musikalische Umsetzung mit der Orgel und dem Klavier, aber der Gesang... Schnell weiter zum nächsten, hoffentlich wird's da besser.
Fred: Und gleich danach wirft sich uns eine quengelnde Memme vor die Füße, die von billigen Gitarren und noch billigerem Kokain nölt. Dann geh arbeiten und besorg dir was teures, Kerl! Ich finde, man kann den Unterschied zwischen Mann und Frau auch männerfreundlicher demonstrieren. Hey, Ipach, wir sind doch nicht alle verweichlichte Muttersöhnchen, den Schuh müssen wir uns nicht anziehen!
Zur Ehrenrettung dieses Weichlings sei gesagt, dass sein Song was kann. Erinnert irgendwie an den frühen Bruce Hornsby, nur rein stimmungstechnisch natürlich, aber auch die Vocals sind tadellos gesetzt. Zu bedenken ist allerdings, dass so einer zwei Stunden am Samstagabend in einem Club, am besten Ende November im Nebel, garantiert zur Erhöhung der Selbstmordrate beiträgt.
Danny: Elvis Costello & Allen Toussaint & New Orleans & Bill Payne, alles klar. Und das finden wir doch alle immer grundsätzlich gut, oder? Obwohl ich glaube, dass LITTLE FEAT z.B. Lowell George nie richtig kapiert haben (steht aber auf einem anderen Blatt, sorry).
Martin: Geht auf jeden Fall interessant an, mit dem Klavier am Anfang, aber wo wird's hinführen? Jetzt setzt der Bass ein, wow, Motown lässt grüßen, genialer Soul-/Funk-Rock. Ah, jetzt, das ist der Elvis Costello mit Tears Tears And More Tears. So könnte es weiter gehen.
Fred: Frankie teilt mit mir eine heimliche Liebe. Funk und Soul nämlich. Der achte Song auf der CD ist so ein "brassiger" Funk'n'Soul-Groover. Man freut sich, dass auch heute noch (jedenfalls klingt die Produktion modern) solche Musik gemacht wird, fragt sich aber, ob der Protagonist solches über eine gesamte CD durchhält. Es wird nämlich höchst schweißtreibend geschuftet. Da kommt eine klassische Motown-Orgel zum Einsatz, die Bläser drücken zurückhaltend aber konsequent, der Gesang ist angemessen schwarz und von der Gitarre sprühen die Funken.
Irgendwie kommt mir der Song bekannt vor. Hab ich ihn etwa in meinem nie veröffentlichtem Roman "Die Stadtratte und ihre Abenteuer im Land des Rhythm & Groove" geträumt?
SUSAN TEDESCHI - You Got The Silver
aus dem Album "Hope And Desire" (2005)
Danny: Bonnie Raitt mit dem STONES-Klassiker & wem der gute alte Keith Richards nichts sagt, dem kann ich auch nicht helfen & sowieso. Basics irgendwie, auch für mich.
Martin: Und schon wieder das Gas mit der Bremse verwechselt. Das ist mir wieder entscheidend zu schwunglos. Mit Sicherheit ein gut gemachter Song, aber halt überhaupt nicht nach meinem Geschmack. Ich hoff mal wieder auf den nächsten Song. Hab wieder mal keine Ahnung, wer das sein könnte.
Fred: Habt ihr es gemerkt? Zwei Kerle hintereinander! Na ja, der eine war kein richtiger Kerl, aber dafür kommt jetzt wieder ein amtliches Weib. Uuuh, und was für eines. Blond, brünett, schwarz? Völlig egal, diese Frau hat eine Mörderstimme. You Got The Silver. Wer auf Bonnie Raitt und Emmylou Harris steht und sich nicht vegan ernährt, darf hier unbesehen zuschlagen.
Einziges Manko an diesem mächtigen Song: Irgendwie kommt einem die Produktion künstlich vor. Es klingt, als ob die gesamte Band, obgleich sie wunderbar rockt, in einem anderen Studio als die Sängerin mit ihrer akustischen Gitarre aufgenommen wurde. Speziell die grandiose Leadgitarre ist irgendwie "draufgelegt". Andererseits hat dieses Lied natürlich einen wundervollen Jam-Charakter. Unbedingt notierenswert.
Danny: Bass klingt doof (ist das ein Warwick?), & Zeilen wie "give it to me" oder "shakin' your ass" will ich mir von Elektrogitarrenschnellspielerangebern schon gar nicht sagen lassen... keine Ahnung, ist das Jeff Healey? Gimme James Brown oder James 'Blood' Ulmer oder James Bond, wenn schon. Und auch mit Jimi Hendrix hat sowas nichts zu tun.
Martin: Jetzt fährt wieder ein Mann, Mouth-Box an der Gitarre, schneller Rhythmus, zurück zum Funk! Die Hoffnung hat sich erfüllt, da kann man wieder schön mitgrooven. Da kann man auch die etwas modern ausgefallenen HipHop-Einflüsse verschmerzen, bei der geilen Lead-Gitarre...
Fred: "Shake your ass". Mein lieber Herr Gesangsverein, da dampft es aber. Noch mal Funk, diesmal die modernere Variante, mitsamt kurzem Rap, aber eben auch einer heavy heavy Heavy-Gitarre. Es fallen einem Namen wie Prince, Lenny Kravitz oder George Clinton ein, aber die sind das natürlich nicht. Da ist ein frischer Vogel am Werk. Diese Nummer hätte ich mir von Bernard Allison gewünscht, aber der hat sich bei seinen letzten Konzerten lieber in drögem Blues ergangen. Das hier scheint echter Stoff zu sein. Lässig.
Danny: "Only lovers tell the truth" nehm ich den beiden irgendwie halbwegs ab (auch wenn's vielleicht ein bisschen nach Countryradioreissbrett klingt). Ein wahrer Satz, klar. Aber bei sowas gilt auch immer: wenn der Falsche das Richte sagt, ist es trotzdem falsch. Und wenn der Richtige das Falsche sagt, kann sogar das richtig sein. Na ja, sehr weise, was? Vielleicht sollten den Song mal Steve Earle & Emmylou Harris versuchen. Aber wie gesagt: ich bin auf ihrer Seite, wer immer das ist.
Martin: Und noch mal eine Ballade. Lässt sich hören, aber das war's dann auch schon. Ich mag ja Balladen durchaus gerne, aber diese hier gehört nicht dazu. Auch wenn der Duett-Gesang durchaus zu überzeugen weiß. Aber ich bleib doch lieber bei meinen FACES, BEATLES, Dan Bairds etc.
Fred: Ein Duett. Ein Frauenversteher und ein Weibchen. Ja, nee. "Only lovers tell the truth" schmachten die beiden. Der Mann am Klavier drückt die Tasten mit seinen Tränen und Mrs. Romantic blickt schielend in die Ferne. Geht einfach gar nicht. Das ist für den Rocker ganz und gar unglaubwürdig - und die Twang-Gitarre in der Mitte erhöht den Leidensdruck noch mehr. Man sehnt sich nach Olivia Newton-John und John Travolta. Die konnte man nämlich noch ehrlich verabscheuen. Diese beiden hier kann man nur mitleidig belächeln. "Ooohonly lovers tell the truth". Mir schaudert.
Danny: Frech & brüchig gleichzeitig, ein bisschen wie der Satz "I don't want nothing from you / all I need is just some company" - das passt. Ich mag solche Stimmen. Ist das Kathleen Edwards? Wie bei #1 liegt die Stärke hier eindeutig in den Versen bzw. den Nuancen dieser Stimme, aber das hier ist stärker.
Na denn!
Grüsse / Danny
Martin: Oder ist das die Sheryl Crow? Würd auch zu ihr passen, Stimme ebenfalls. Auf jeden Fall ein guter Abschluss für den Blindflug. Gefällt mir wieder um einiges Besser als die Ballade zuvor. Das könnt ich öfters hören.
Fred: Doch am Ende wird der Schmalz von einer Wüstenbewohnerin mit etlichen Tonnen Sand zugedeckt. Wer immer es ist, sie bekam mit dem Muttermilchpulver Neil Young verabreicht. Macht nix, war sicher vor Tschernobyl.
Ist das einfallsreich? Nu ja, der Keyboarder kann sich verwirklichen und die Gitarre sägt sich durch die Dünen. Mir ist es zu trocken und desperat. Schnell noch mal zurück zur rassigen Schwarzhaarigen von Lied 1. Singt die doch "sometimes tequila tastes like gasoline". Die weiß wo es langgeht.
6 Nächte mit dieser CD. Fly by night sozusagen. Der Hund hat echt Ahnung von Musik, auch wenn sich unsere Geschmäcker unterscheiden. Aber nur in Nuancen, im Wesentlichen sind wir uns einig. Wo er sagt "Wenn's ned schön klingt isses fürn Arsch", sag ich halt "Wenn's ned rockt...". Wenn's aber beides gleichzeitig tut... you got my soul!
Und jetzt rück die Namen raus, ich will einkaufen gehen.
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