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Das Leben ist hart, aber dafür ungerecht: Genau so könnte man die Karriere der DIXIE DREGS zusammenfassen. Aufrecht gingen sie sang- und klanglos im Mainstream-Müll der 80er Jahre unter. Das Interesse an den DIXIE DREGS ist allerdings nach dem Einstieg von Gitarrist Steve Morse bei DEEP PURPLE beträchtlich gewachsen. Ich werde nie verstehen, was Morse bei denen verloren hat?! Zu deren äußerst britischem Hardrock paßt sein single-tone guitar-playing noch viel weniger, als seinerzeit zu KANSAS, bei denen er Ende der 80er ein kurzes Gastspiel hatte. Die Fans von DEEP PURPLE sind ziemlich genau in der Hälfte gespalten zwischen Gitarren-Gott und Frickel-Fummler. Bleibt für mich nur ein Fazit: Steve Morse sollte die Gunst der Stunde nutzen und die DIXIE DREGS reformieren. Die Sterne stehen günstig - das Internet hat die Macht der Musik-Oligopole zerschlagen und Indie-Labels lecken sich die Finger nach solchen Top-Bands.
Begonnen hatte alles in den späten 60ern, als die späteren Members Steve Morse und Andy West (Bass) gemeinsam mit anderen in Augusta, GA eine Highschool-Band gründeten, die sich THE DIXIE GRIT nannten. Kurz darauf stieß noch der Keyboarder Mark Parrish dazu. Neben eigenen Songs coverten sie vor allem Songs von LED ZEPPELIN und CREAM. Das Ding überlebte nicht lange, da Steve Morse von der Highschool flog, weil er sich nicht die Haare schneiden lassen wollte, und sich nach Miami orientierte.
Wenige Jahre später trafen sich Morse und West an der University of Miami wieder und gründeten THE ROCK ENSEMBLE. So trafen sie mit dem Geiger Allen Sloan und Rod Morgenstein (Drums) zusammen.Die Keyboarder gaben sich allerdings die Klinke in die Hand. 1975 wurden THE DIXIE DREGS gegründet.
In dieser frühen Phase enstanden bereits spätere Klassiker wie Odyssey und The Great Spectacular. Ansonsten coverte man Songs der Southern-Helden ALLMAN BROTHERS BAND (Jessica) und LYNYRD SKYNYRD (Free Bird). Anfang 1976 nahmen sie eine Demo-EP, "The Great Spectacular", auf , die später zur Eintrittskarte bei Capricorn Recordings wurde. Dazu kam es, als bei einem Gig in Nashville wenige Monate später der ABB-Keyboarder Chuck Leavall und deren damaliger Roadmanager Twiggs Lyndon mit offenen Augen, Ohren und Mündern im Publikum saßen. Der Kontakt zu Phil Walden war schnell hergestellt und zu Weihnachten 1976 lag der Kontrakt unterm Weihnachtsbaum der DIXIE DREGS.
Im Frühjahr 1977 erschien dann die erste offizielle LP bei Capricorn: "Freefall". Die Basis-Besetzung Steve Morse (Guitars), Andy West (Bass), Allen Sloan (Violine) und Rod Morgenstein (Drums) sollte für viele Jahre zusammen bleiben. Auf "Freefall" war Steve Davidowski an den Keys tätig.
Bereits zu Beginn legten die DIXIE DREGS ein äußerst reifes Album vor. Sie hatten ihren eigenen Stil bereits zuvor gefunden, konnten also gleich befreit auftrumpfen. Zudem hatte man von Seiten Capricorns keine Restriktionen zu befürchten - im Gegensatz zu den Sklaven der anderen Companys hatte man sich alle künstlerischen Freiheiten gesichert.
Aus den verschiedensten Stilrichtungen wurde "Freefall" gebruzzelt: Ganz viel Jazz-Rock paarte sich mit furiosem Hardrock, der die Schwerblütigkeit der Dixielands, der Heimat der Fünf, nicht verbergen konnte. Dazu kamen noch irrwitzige Country- und Bluegrass-Einlagen, die oberflächliche Hörer schnell nerven konnten. Kleine Einsprengsel von Irish Folk und klassischer Barockmusik waren weitere Farbtupfer auf dieser bunten Palette.
Mit Moe Down, Refried Funky Chicken und Cruise Control waren bereits Songs vertreten, die bis heute zu den Klassikern der DREGS zählen. Meine persönlichen Highlights waren (und sind) der funky-vertrackte Hand Jig und das barocke Duett zwischen akustischer Gitarre und Violine Northern Lights.
Anfang 1978 verdichteten sich die Gerüchte, daß die DIXIE DREGS auf dem renomierten Montreux Jazz Festival auftreten würden. Im weblosen Zeitalter war es noch ziemlich abenteuerlich, an die notwendigen Eintrittskarten zu kommen. Irgendwie gelang es uns doch und wir machten uns im Juli mit einem klapprigen R4-Kastenwagen, randvoll gefüllt mit alternativen Rauchwaren und Dosenbier, auf die Reise.
Um's jetzt wirklich abzukürzen: Die DREGS waren nahezu völlig unbekannt und wurden von den Jazz-Snobs mit allenfalls höflichem Applaus begrüßt. Nach einem fulminanten 45-Minuten Set stand Montreux Kopf - alle waren sich einig, daß sie hier gerade einem Urknall beigewohnt hatten. Ein neuer Stern wurde geboren!
Die DREGS hatten natürlich die Songs von "Freefall" im Gepäck, aber, als mein persönliches Highlight, ist eine ganz frühe Version von Attila The Hun zu hören. Liebhaber können diesen Gig seit ein paar Jahren als DVD erhalten, "Live At The Montreux Jazz Festival" betitelt.
Die 1978er Scheibe "What If" ist, unter Fans unbestritten, der beste Output der DREGS - quasi primus inter pares. Der alte DIXIE GRIT-Keyboarder Mark Parrish, der bereits in Montreux zu sehen war, hatte Davidowski an den Keys nahtlos abgelöst.
Mit Take It Off The Top gibt's gleich einen formidablen Kickstart, der zahllose Gigs der DREGS zukünftig eröffnen sollte und mit Odyssey schaffte es endlich eine Nummer der 76er-EP, die unter Fans übrigens zu horrenden Preisen gehandelt wird, auf ein Album.
Auf "What If" gilt: no fillers - only killers!! Allen voran die beiden Granaten Travel Tunes und Ice Cakes, aber auch die epische Nummer Night Meets Light, sind besonders hervorzuheben. Gina Lola Breakdown ist eine abenteuerliche Bluegrass-Jazz-Symbiose, die so richtig im Hirn schnaggelt. What If läd zum Träumen ein, mit sphärischen Gitarren-Violine-MiniMoog-Soli und bei Little Kid haben wir wieder das klassische Barock-Feature. Alles in allem ein Hammerteil, zu dem ich irgendwann auch 'mal eine Einzel-Rezi loszulassen gedenke.
1979 erschien "Night Of The Living Dregs" und die Montreux-Tapes fanden endlich Verwendung. Allerdings nicht konsequenterweise als Live-Album, sondern lediglich als B-Seite mit vier Tracks. Nicht nur ich war damals reichlich angesäuert!!
Von der A-Seite wurden die beiden Opener Punk Sandwich und Country House Shuffle zu Bühnenfegern, dazu mit The Riff Raff das obligatorische Violinen/Gitarren-Duett und der sehr komplexe Longtrack Long Slow Distance. Die besagte B-Seite bestand aus Night Of The Living Dregs, The Bash, Leprechaun Promenade und Patchwork - absolut höchstklassig, aber das hatte ich ja bereits zwei Absätze höher ausgeführt.
Es folgte eine heftige Zäsur in der Karriere der DIXIE DREGS, die nicht ohne Folgen bleiben sollte. Capricorn Recordings wurde von Phil Walden an die Wand gefahren. Der Herr setzte sich mit allem was er zusammen raffen konnte in karibische Steuerparadiese ab - während seine Künstler sich mit 2 Cents pro Dollar Tantiemen abzufinden hatten.
Noch viel schlimmer für die DREGS war allerdings, daß sie eine Plattenfirma verloren, die all ihre künstlerischen Extravaganzen voll mitgetragen hat und hätte!! Eine reine Instrumental-Band mit expressionistischem Musikstil wurde den Geiern der Music-Companys zum Fraß vorgeworfen. Sie kamen 1979, wie übrigens auch die ABB, bei Arista unter - sofort begann der Heck-Meck, aber davon später .....
Mit einem knappen Jahr Verspätung kam dann 1980 "Dregs Of The Earth", die erste Scheibe unter Aristas Fuchtel heraus. Zunächst schien sich dem oberflächlichen Beobachter wenig verändert zu haben. Mark Parrish war durch T-Lavitz ersetzt worden, der sich als Idealbesetzung erweisen sollte und bei einer Reunion mit Sicherheit im Boot wäre. Ansonsten war offensichtlich alles beim Alten, denn hinter die Kulissen sollte man erst viel später -auch mit Hilfe des www schauen können.
Mit Road Expense eröffnete die härteste Nummer die die DREGS bis dato abgeliefert hatten, um mit Pride O' The Farm gleich wieder einen raw-hide Bluegrass-Jazz dahinter zu schieben. Es folgt Twiggs Approved, eine Nummer für ihren alten Freund und Roadmanager Twiggs Lyndon, dem sie ihren Deal bei Capricorn zu verdanken hatten. Dieser war beim sky-diven etwas zu tief getaucht und wurde jetzt mit einem druckvoll-pumpenden Swamp-Rocker geehrt. Hereafter toppt gar das gewiss schwer zu überbietende Night Meets Light vom Vorgänger "What If". Mit The Great Spectacular findet ein weiterer 76er-Demo-Song den Weg auf ein offizielles Album. Der Höhepunkt ist, unter Fans unbestritten, I'm Freaking Out, ein fulminanter, geradezu opulenter, jazziger Hardrocker - was für ein Fön!!
1981 kam dann der Nachfolger "Unsung Heros" auf den Markt und die Differenzen zwischen den DIXIE DREGS und Arista wurden offensichtlich. Dem Druck, nun endlich hitparaden-kompatible Songs mit Gesang abzuliefern, konnten sie (für dieses Mal noch) standhalten. Ja, sie bewiesen geradezu sarkastischen Humor, indem sie mit einem lausbubigem Titel und einem Cover mit wegretouchierten Mundpartien konterten. So macht man sich allerdings keine "Freunde". Den Namen mußten sie allerdings kürzen, da Arista die Assotiationskette Dixie - Südstaaten - Rednecks nicht gefiel: THE DREGS, das konnte der harte Fan gerade noch so verkraften.
Musikalisch schließt "Unsung Heros" nahtlos am Vorgänger an. Gut, erstmals hatte ich bei zwei Songs, genauer gesagt I'll Just Pick und Day 444 ein gewisses Dèjá Vu - das heißt aber mitnichten, daß diese beiden Songs nicht zu gefallen wissen. Die Peaks sind für dieses Mal R'n'R Park und das sensationelle Kat Food - von Attila The Hun gab's erstmals ein Studio-Take. Alles in allem ein starkes Lebenszeichen, das Lust auf mehr zu wecken wußte.
Ja, und dann erschien "Industry Standard" und THE DREGS, wie man nun leider sagen mußte, verloren ihre Unschuld. Erstmals waren zwei Songs mit Gesang dabei, wozu man mit Chris Howe und Patrick Simmons, von den DOOBIE BROTHERS, zwei Gastsänger verpflichtet hatte. Ersterer sang Crank It Up, das von Arista eindeutig als Hit-Single auserkoren war, einem langweiligen Mainstream-Rocker mit aufgesetzt wirkender Härte, der dann folgerichtig grandios flopte. Simmons steuerte den zweiten Song Ridin' High bei, der die zweite Single werden sollte - aber da hatte Arista bereits jegliches Interesse verloren. Man ließ die DREGS fallen wie eine heiße Kartoffel und die Frage, wozu das ganze Theater inszeniert worden war, hinterließ einen faden Beigeschmack. Der uneingeschränkte Publikumsliebing Allen Sloan wollte jedenfalls nicht Teil dieses Trauerspiels werden und wurde vor den Aufnahmen durch Mark O'Conner ersetzt.
Mit Assembly Line begann es bereits merkwürdig zerfahren und uninspiriert, danach Crank It Up und der geschockte Schreiber dieser Zeilen mußte sich seinerzeit erstmal ein Bier aufmachen. Was war denn das für eine Grütze???
Doch die DREGS fingen sich wieder und siehe da, mit Bloodsuckin' Leeches [ein Schelm, wer Böses dabei denkt, hähähä] war gar einer ihrer stärksten Tracks ever dabei. Bei Where's Dixie [gute Frage] gaben sie Arista noch eine mit auf den Weg - wozu Narrenfreiheit alles gut ist!! Conversation Piece und Vitamin Q, druckvoll pumpend wie ehedem Twiggs Approved, konnten dem harten Fan eimerweise Tränen aus den entsprechenden Drüsen drücken. Ich war felsenfest überzeugt, hier dem Vermächtnis der DIXIE DREGS beizuwohnen.
Ja, und einen Allerletzten wußten sie den Arista-Flaschen noch 'reinzudrücken: "Industry Standard" war offensichtlich das Maximale, was beim damaligen Standard der Musik-Industrie, dem Mainstream, möglich war. Das Artwork vermittelt den Eindruck einer (musikalischen) Wüste mit einem vertrockneten Pferdeskelett im Bildvordergrund.
So gingen die DIXIE DREGS getrennte Wege, denn logischerweise fand sich kein Label, das einem Nischenprodukt eine Chance gegeben hätte. Da man sich aber niemals offiziell aufgelöst hatte, fand man sich auch weiterhin für gelegentliche Jams in ihrem Heartland Georgia zusammen.
Steve Morse machte sich mit seiner STEVE MORSE BAND selbständig - Ironie des Schicksals: mit einem fast deckungsgleichen Musikstil. Wie bereits gesagt: Nichts ist ungerechter als das Leben!! Andy West und Allen Sloan hingen Bass und Violine an den berühmten Nagel - Andy stieg im Silicon Valley ganz groß ein, Allen wurde ein begnadeter Anästhesist und später mit einer Professur geadelt. Rod Morgenstein heuerte tatsächlich bei der Haarspray-Band WINGER an, hab' ich mich damals bepisst vor Lachen - watt'ne Frisur!! Nee, im Ernst, was wollte der bei diesen Grobmotorikern? Einzig T-Lavitz beglückte seine Fans mit, allerdings deutlich tiefer im Jazz verwurzelten, Scheiben. Zudem schrieb (und schreibt) er mit einigem Erfolg Filmmusiken.
Steve Morse kam dann später bei KANSAS unter, sicherlich folgerichtiger als sein späterer Einstieg bei DEEP PURPLE, trotzdem blieb die Frage: Wassollas???. Gott sei's gedankt gab's in regelmäßigen Abständen Neues von der STEVE MORSE BAND.
1989 fand man sich zu einer 7-tägigen Tour im Süd-Osten der US zusammen, was die Spekulationen um eine Reunion ins Kraut schießen ließ - doch da war nix 'dran. Stattdessen gab es eine 'Best Of.....', die "Divided We Stand" betitelt wurde - da wollte nur einer noch 'ne schnelle Mark machen.
Doch 1992 sollte kurzfristig der Herzschlag beim Schreiberling aussetzen. Nach einer kurzen Tour erschien tatsächlich das erste "richtige" Live-Album der DIXIE DREGS, "Bring 'em Back Alive" betitelt - in der Besetzung Morse/T-Lavitz/Sloan/Morgenstein. Neu in der Combo war der STEVE MORSE BAND-Bassist Dave LaRue, der seitdem gesetzt ist, da Andy West beruflich unabkömmlich war. Man bekam tatsächlich einen Deal für zwei Alben - bei wem? Richtig, den wieder gegründeten Capricorn Recordings.
"Bring 'em Back Alive" ist schlichtweg ein Killer!! Das Ding zündet von vorne bis hinten - die Songauswahl ist grandios. Zudem gibt's noch ein krachendes Kashmir von LED ZEPPELIN und ein Medley, in dem Take It Off The Top mit Fremdkompositionen wie My Sharona, Summertime Blues und Free Bird genial verschachtelt wird. Unangefochtener Höhepunkt ist das 15-minütige Cruise Control, in das ein geniales Drum-Solo von Morgenstein integriert wird. Ein überzeugendes Lebenszeichen also ....
Zwei Jahre später kam dann die erste Studio-Scheibe nach 12 Jahren, "Full Circle" auf den Markt, und wurde enthusiatisch von Fans und Journaille aufgenommen. Dieses Album schließt für mich persönlich direkt an ihr Meisterwerk "What If" von 1978 an - ich sehe es gar als glanzvolle #2 ihres bisherigen Schaffens. Auch wenn leider Allen Sloan, beruflich gebunden, durch, den im direkten Vergleich eher glanzlosen Jerry Goodman, ersetzt worden war. Aus Platzgründen bitte ich den geneigten Leser nur die absoluten Highlights benennen zu dürfen: Calcutta bringt herrlich verschachtelte Melodiebögen und vertrackt-wilde Rhythmen zusammen - sehr druckvoller Hardrock bei Sleeveless In Seattle [köstlich: 'ärmellos'] und last-but-not-least Ionized, das ein neuer furioser Höhepunkt ihrer viel zu seltenen Live-Shows werden sollte.
Doch die Freude des Fans währte nur kurz - offenbar sollte hier nur das Projekt DIXIE DREGS abgerundet werden, "Full Circle" halt. Aber wieder wurden die DREGS nicht aufgelöst, die freundschaftlichen Bande hielten nach wie vor.
Im August 1999 fand man sich mal wieder kurz zusammen, diesmal für drei Abende im Roxy Theater in LA. Die Tapes rollten fleißig mit - "California Screamin'" heißt das Baby. Eine Mörderbesetzung war am Werk: Morse/T-Lavitz/Morgenstein wurden durch Andy West/Dave LaRue sowie Allen Sloan/Jerry Goodman ergänzt, also Bass und Violine im Doppelpack. Dazu noch Dweezil Zappa als zweiter Gitarrist bei Peaches En Regalia, ein gelungenes Cover seines Vaters Frank Zappa. Höhepunkt hier ein sensationelles Cover von Jessica, das die Band bereits seit ihren Anfängen begleitet hat.
Die Aufnahmequalität läßt einige Wünsche offen - kein Vergleich also mit "Bring 'em Back Alive" von 1992. Aber ohne Zweifel gehört "California Screamin'" ins Sammelsurium des Fans, wenn dieser überhaupt jemals in die Reichweite eines solchen Exemplares kommen sollte, denn diese Scheibe ist extrem rar!
Der Vollständigkeit halber sei noch ein weiteres Live-Album erwähnt, das für die "King Biscuit Flower Hour", eine sehr bekannte US-Radio-Show, aufgezeichnet wurde. Die Aufnahmequalität ist mit der von "Bring 'em Back Alive" vergleichbar, auch wenn die Schnitte manchmal etwas unglücklich sind.
Bleibt mir, neben dem Dank an den geduldigen Leser, nur ein kurzer Ausblick: In der Gerüchteküche kocht und brodelt es schon seit über 25 Jahren, ohne das es jemals zu einer definitiven Reunion kam. Ohne Frage ist nur Steve Morse ohne die DIXIE DREGS erfolgreich gewesen, der Wunsch der anderen Members könnte sich also möglicherweise konkretisieren. Dann hängt's an Morse selbst, ob er bereit ist, den Job bei DEEP PURPLE an den Nagel zu hängen. Ich finde, er sollte es machen, damit endlich wieder zusammen wächst, was zusammen gehört (um 'mal den ollen Willi zu zitieren). Die Rahmenbedingungen scheinen günstiger denn je für die DIXIE DREGS.
Als Quelle dienten lediglich die eigenen vielfältigen Erinnerungen und Informationen, die sich im Laufe eines 30-jährigen Fan-Daseins angehäuft haben und lange darauf warteten, dem einen oder anderen DIXIE DREGS-Fan Freude zu bereiten bzw. dem interessierten Musik-Fan diese Truppe ein wenig näher zu bringen.
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