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| Out Of Uranus, Repertoire Records, 2011 |
| Mike Clark |
Guitars |
| Paul Spencer Mac |
Violin, Special Effects |
| Suart McDonald |
Vocals, Bass |
| Lou Martin |
Piano |
| Bas Smith |
Percussion |
| Bill Thorndycraft |
Lead Vocal, Harp |
| Produziert von: John Edwards |
Länge: 40 Min 12 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Out Of Uranus | 6. Call For The Politicians |
| 2. Soon There Will Be Everything | 7. Fido Castrol |
| 3. Acid Bean | 8. Lost Alone |
| 4. Where Nobody Ever Goes | 9. Son Of Wet |
| 5. Sun Keeps Shining | 10. Milkman |
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KILLING FLOOR fing in den späten 60ern, als die es die hohe Zelt des Blues in England gab, als Blues Band an, eng an die US Vorbilder angelehnt und spielet auch mit Howlin' Wolf, aber auch CAPTAIN BEEFHEART, TEN YEARS AFTER, CHICKEN SHACK und anderen. Nach einer ersten, eher unbemerkt veröffentlichten CD ging man daran, mehr eigenes Material - im Sinne von 'nicht sklavisch dem Blues ergeben' - zu erarbeiten, und das Ergebnis war die vorliegenden Platte und jetzige CD-Wiederveröffentlichung "Out Of Uranus".
Gitarrist Mike Clarke sagt im Booklet Interview, dass sie den Titel wählten, weil das halt so an der Tagesordnung war, und weil sie so wie LED ZEP sein wollten. Das haute dann zugegebenermaßen wohl nicht ganz hin, aber immerhin bemerkte man, dass KILLING FLOOR jetzt Psycho Blues spielte, sagt er. Meint wohl Blues mit leichtem psychedelischem Einschlag - und also gibt es einige schräge Töne, ab und an plötzlich pluckernde SANTANA Ausflüge, anfangs auch stark verhallter Gesang - aber letztlich setzt sich der gute alte Blues und Boogie durch. Sind die beiden ersten Tracks noch ziemlich seltsam und etwas abgehoben, ist Acid Bean ein typischer STATUS QUO Boogie, und gar nicht mal einer der schlechten Sorte. Where Nobody Ever Goes ist ein Blues Track mit starke Harmonik, Sun Keeps Shining erinnert etwas an Junior's Wailing von STEAMHAMMER, wem das was sagt - British Blues Boom eben. Schönes fuzzy Bassspiel, hektisches Keith Moon Getrommel - gut. Call For The Politician ist fast schon ein Country Song mit typischen 'Sic 'em Pigs' Lyrics - á la CANNED HEAT. Son Of Wet ruft auf zum "Get Stoned" auf und bietet in der Mitte ein In-A-Gadda-Da-Vida-Verschnitt Drum Solo - wie gesagt, es wurde experimentiert, es passierten seltsame Dinge …
Letztlich fehlte es KILLING FLOOR am Durchhaltevermögen (nach dieser Platte war Schluß) und auch am Einfallsreichtum - das geht zu keinem Zeitpunkt an irgendetwas vorbei, was man halt so in diesen Tagen spielte. Ist aber gut und bietet auch nicht weniger - die Band hatte einfach zu wenig Zeit, und konnte sich letztlich nicht profilieren, trotzdem sie gute Musiker hatte.
Das Booklet ist sehr informativ, der Sound gut - im typischen Repertoire Stil halt - empfehlenswert. Zwei Bandmitglieder aus diesen Tagen - einer davon im Booklet erwähnt - tauchten dann bei Rory Gallagher auf - Lou Martin und Rod DeAth. Kann man als guten Punkt in seinem Lebenslauf sehen, bei KILLING FLOOR gespielt zu haben. 2004 wurde übrigens eine weitere CD veröffentlicht.
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